Bild: Louis Spohr - Die letzten Dinge - Kantorei HochrheinBild: Louis Spohr - Die letzten Dinge - Kantorei Hochrhein
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Information zur Veranstaltung

Im 19. Jahrhundert wurden viele große Oratorien für Chor und Orchester geschrieben, die heute nur noch selten aufgeführt werden. Manches davon wird in den letzten Jahren wieder neu entdeckt, so auch ein wahres Juwel der Chormusik: Das biblische Oratorium „Die letzten Dinge“ von Louis Spohr (1784-1859). Das Werk vertont das letzte Kapitel des Neuen Testaments, die Offenbarung des Johannes, und nähert sich damit musikalisch der Vision vom Welten-Ende. Louis Spohr gelingt es auf wunderbare Weise, den Ausblick auf ein Neues Leben musikalisch zu gestalten.

Die Komposition wird von einer reichen romantischen Harmonik und ausdrucksstarken Melodien getragen. Eine Besonderheit ist, dass die Musik nicht in Solo-Arien und Chorstücke unterteilt ist. Alle Abschnitte sind miteinander verbunden und so ergibt sich eine dramatische Dichte des Geschehens, die das gut einstündige Werk sehr spannend werden lässt. Ergänzt wird das Programm um zwei kleine Choralkantaten von Spohrs Zeit-genossen Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): „Wir glauben all an einen Gott“ und „Verleih uns Frieden gnädiglich“.

In der Aufführung in der Versöhnungskirche tritt das Orchester L´arpa festante aus München auf, das hier bereits wohlbekannt ist. In der großen Besetzung von fast 40 Musikern spielt es auf solchen Instrumenten, wie sie zur Zeit Mendelssohns und Spohrs gebräuchlich waren.  Vier hervorragende Solisten (Marie Sophie Pollak, Sopran; Franziska Markowitsch, Alt; Macus Ullmann, Tenor und Raimund Nolte, Bass) singen zusammen mit der Kantorei Hochrhein unter der Leitung von Matthias Flierl.