Bild: Louis Spohr - Die letzten Dinge
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Information zur Veranstaltung

„Die letzten Dinge“ nennt Louis Spohr sein Oratorium, in dem er Texte aus der Offenbarung Johannis, aber auch apokalyptische Texte des Propheten Hesekiel vertont. Was sagen uns diese Visionen einer durch ‚Wehen’ hindurch erlösten Menschheit? Was sagen sie über die Situation der verfolgten Gemeinden um 100 nach Christi Geburt und den Verbannten Johannes auf der Sträflings- insel Patmos? Welchen Ausblick geben sie einer in zahlreichen Erdteilen bedrängten Christenheit im 21. Jahrhundert? Welche Hoffnung einer Menschheit, die sich mit immer akuterem Gefahrenpotential umgibt?
 
Spohr leitete seit drei Jahren mit dem Cäcilienverein in Kassel einen Konzertchor, mit dem er nun auch ein eigenes Oratorium aufführen wollte, als er am Karfreitag 1826 „Die letzten Dinge“ urauff ührte. Es war ein großer Erfolg. Nur sein Dienstherr, der hessische Kurfürst Wilhelm II., war unzufrieden, weil die Auff ührung nicht in der reformierten Hofkirche, sondern in der lutherischen Kirche stattfand. In den folgenden Jahren wurde dieses Werk eines der erfolgreichen Oratorien in Deutschland, aber auch in England, wo Spohr mit Mendelssohn als der wichtigste Oratorienkomponist der Gegenwart galt.