Bild: Low
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Information zur Veranstaltung

Slowcore - die Bezeichnung mögen sie nicht, aber was ändert das, Low sind der Inbegriff für diese Spielart des Indie-Rock. Langsam, bisweilen sehr langsam, man lernt zu hören, wie man gelernt hat, eine Nahaufnahme zu entschlüsseln, die in Superzeitlupe läuft. Und entdeckt, welche Tiefen sich eröffnen, welche Gefühle sich darin verbergen, welche Intensität ein Klang entwickeln kann, dem man die Zeit gibt, die zwischen Werden und Vergehen liegt. 

Klingt das pathetisch? Dann nüchterner: minimalistische, aber epische Arrangements, eine Liebe für Details, wunderbare Harmonien. LOW stammen aus Duluth / Minnesota, und wer einmal "Fargo" gesehen hat von den Coen-Brothers, hat eine Vorstellung davon, wie ihre Musik aussieht, würde man sie als Landschaft malen. Licht, Dunkelheit und etwas, das sich von einem zum anderen bewegt, so in etwa. 

Und auch so eine Bewegung ergibt eine Entwicklung: Alan Sparhawk (guit) und Mimi Parker (voc, dr), die beiden Gründungsmitglieder von LOW - später kam Bassist Steve Garrington dazu - haben die Übergänge vom Dunkel ins Licht und wieder zurück jedes Mal etwas anders abgesteckt, sie arbeiten den Unterschied heraus, der zwischen Impression und Depression liegt - der Unterschied ist fein, aber einer ums Ganze - und machen dabei deutlich, dass es keinen Unterschied gibt zwischen melancholisch und dynamisch: Ihre Songs haben Handlung, und die kommt, um im Bild zu bleiben, wie in „Fargo“ voran, mal hier ein kurzes Wort, mal da ein Dialog, dazwischen bleibt viel Zeit, eigene Gedanken zu riskieren. 

Elf Alben seit 1993, ihr neues Album „Double Negative“ erscheint im September, und dann rollen die Drei ihre Klang-Landschaft für drei Konzerte in Deutschland aus: in Berlin, in Leipzig, in Bochum.

Low | Double Negative - Tour 2018/2019
präsentiert von Rolling Stone und Byte FM