Lydia Benecke - "Die Psychologie des Bösen" Tickets - Bayreuth, DAS ZENTRUM

Event-Datum
Sonntag, den 15. Oktober 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Äußere Badstraße 7 a,
95448 Bayreuth
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Agentur Streckenbach GbR (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ab 50 %. Bitte den Ausweis unaufgefordert an der Abendkasse vorzeigen. Rollstuhlfahrer wenden sich bitte direkt an den Veranstalter unter: 09562/7844025.
Ticketpreise
ab 24,20 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Lydia Benecke

Lydia Benecke studierte Psychologie, Psychopathologie und Forensik an der Ruhr-Universität Bochum und ist seit 2009 als Psychologin tätig. Die Wahl-Kölnerin arbeitet seit Jahren unter anderem im Gefängnis als Therapeutin mit Sexual- und Gewaltstraftäter. Selbstständig ist sie als psychologische Beraterin - vor allem im Bereich sexueller Straftaten - für Institutionen und Privatpersonen tätig.

Ihre wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen abweichender sexueller Vorlieben (Paraphilien), Persönlichkeitsstörungen (vor allem Psychopathie, Dissoziale Persönlichkeitsstörung und Borderline-Persönlichkeitsstörung), Traumastörungen, abergläubische Überzeugungen, Subkulturen (vor allem BDSM-Szene, Schwarze Szene, Vampir-Subkultur) sowie Sekten. Seit 2010 schreibt sie die psychologische Kolumne „Psychokiste“ für Deutschlands größte BDSM- Zeitschrift „Schlagzeilen“.

Ihr Wissen und ihre Erfahrungen gibt sie in Büchern, Artikeln, Vorträgen, Kursen und Fortbildungen weiter. So erstellte sie für unterschiedliche Projekte unter Anderem psychologische Profile der Serienmörder Luis Alfredo Garavito Cubillos, Karl Denke, und des Zodiac Killers. In ihrem Buch "Auf dünnem Eis - Die Psychologie des Bösen" beschreibt sie die Innenwelt vor allem psychopathischer Straftäter.

Auch in ihrer Freizeit hat sie eine Vorliebe für die Dunkelheit: Seit ihrer Jugend gehört sie der „Schwarzen Szene“ an und ist bis heute begeistert von Autoren wie Edgar Allan Poe, H.P. Lovecraft oder Anne Rice. 2013 stellte sie in Christian von Aster‘s Projekt „Schwestern der begrenzten Barmherzigkeit, Ausgabe 2: Ortsgruppe Köln“ die Figur „Schwester Gracia“ dar. Bei dem im März 2014 von Subway to Sally herausgegebenen Album „Mitgift“ wirkte sie als Beraterin bei der Entwicklung der Texte mit. Hierfür erstellte sie Täterprofile zu den auf dem Album thematisierten Verbrechen.

Tätowierungen bedeuten ihr sehr viel. Ihr erstes und größtes Tattoo stellt ein Symbol für ihre Arbeit dar: Ein Engel und ein Drache, die ineinander verwoben sind. Das Bild steht für die Trennlinie zwischen Gut und Böse, die jeder Mensch in seinem Herzen trägt.
Begleitet wird sie fast überall von ihrem weißen Kaninchen Hermine.

(Foto: Olivier Favre)

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