Margarete Tickets - Dresden, HELLERAU

Event-Datum
Freitag, den 23. November 2018
Beginn: 18:30 Uhr
Event-Ort
Karl-Liebknecht-Straße 56,
01109 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste (Kontakt)

Die Karte für den/die Rollstuhlfahrer*in in der Preisstufe Rollstuhlfahrer buchen. Die notwendige Begleitperson als ermäßigtes Ticket dazu.
Ticketpreise
ab 7,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Margarete - Janek Turkowski
Fr 23.11. 18:30 Uhr, Sa 24./So 25.11. jeweils 15:00 und 17:30 Uhr, im Musikzimmer
Eintritt: 7€

Janek Turkowski (PL)
Margarete

Im Jahr 2008 entdeckte der polnische Künstler Janek Turkowski einen Karton mit 64 Superachtfilmrollen auf einem norddeutschen Markt nahe der polnischen Grenze. Jede zeigte das Bild derselben Frau, Margarete Ruhbe. Turkowski rekonstruierte künstlerisch das Leben von ihr, die er nicht kannte, ja nicht kennen konnte. Die Geschichte von Margarete entfaltet sich im Gegensatz zu den mächtigen Bildern aus den Zeiten des Kommunismus: Ausgehend von der Neugierde des Künstlers hin zur Suche nach der Identität einer Frau, die eine kurze, aber unauslöschliche Spur hinterlassen hat. Eine intime Solo-Performance mit der Frage: Was bleibt und wie können wir die Vergangenheit lesen?

Englisch | Für jeweils 25 Personen

Dauer: 55 Min.

Kreation und Performance: Janek Turkowski
Video: Margarete Ruhbe, Martyna Glowacka, Adam Ptaszynski, Marcin Piatkowski und Janek Turkowski
Bühnenbild: Wieslaw Turkowska, Janek Turkowski
Musik: Roger Anklam und Przemek Radar Olszewski
Übersetzer*innen: Jeannette Boettcher, Marcin Piatkowski, Andrzej Wojtasik
Management: Iwona Nowacka

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, das Adam-Mickiewicz-Institut und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Bild: Festspielhaus Hellerau Dresden

Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutsche Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.