Bild: Marienberger PfingstkonzertBild: Marienberger Pfingstkonzert
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Information zur Veranstaltung

Der dramatische Paukenwirbel, mit der die Sinfonie Nr.103 von Joseph Haydn beginnt und der ihr den Namen gab, kündigt es bereits an: Im Pfingstkonzert werden festliche und religiöse Klänge angestimmt. Dass Haydn, der dieses Werk 1795 für die Konzertsaison in London komponierte, darin das »Dies Irae« aus der Totenmesse erklingen lässt, mag kein Zufall gewesen sein. Passend zum feierlichen Charakter dieser Komposition fügt sich Francis Poulencs Konzert für Orgel, Pauken und Streicher von 1938 – eine Hommage an Johann Sebastian Bach – nahtlos an. Den Kontrapunkt setzt Beethovens 8. Sinfonie: Sie trumpft mit sprühender Lebensfreude auf, verzichtet sogar auf den formal typischen langsamen Satz und setzt an zweite und dritte Stelle stattdessen ein Allegretto scherzando und ein gemütliches Menuett. Vielleicht war diese durchgehende und für den Komponisten eher untypische lebensbejahende Heiterkeit der Grund dafür, dass das Werk bei der Uraufführung im Februar 1814 in Wien beim Publikum durchfiel.