Bild: Mario Rispo
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Information zur Veranstaltung

Mario Rispo wurde in Hamburg geboren. Die Hochhaussiedlung Osdorfer Born, wo er aufwuchs, gilt mit einem Ausländeranteil von mehr als 30 % als sogenannter Brennpunkt. Vor allem türkische Migranten leben dort. Der Kontakt zur türkischen Kultur und die Musik der anatolischen Einwanderer eröffneten Mario eine andere Welt jenseits der tristen Ghettoatmosphäre – und ebneten ihm den Weg zu einer in Deutschland beispiellosen Karriere. Seit vielen Jahren ist Mario Rispo in der Hamburger Kulturszene aktiv, unter anderem als Mitbegründer des legendären Schmidt Theaters, das er über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt machte. In der Hansestadt kennt man ihn daneben auch als Gründer des bekannten Szenerestaurants Freudenhaus auf St. Pauli sowie zweier Eventagenturen.

Seine wahre Leidenschaft war jedoch immer die türkische Musik. Sie brachte ihn dazu, am Konservatorium für türkische Musik in Berlin-Kreuzberg türkischen Gesang zu studieren. 2004 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt neben Berlin und Hamburg nach Istanbul, um dort eine Karriere als Sänger zu starten.

2008 startete Mario Rispo mit seiner Band das Projekt „Hüzün – benim İstanbulum“ (Mein Istanbul – Lieder der Sehnsucht), für das er 2010 mit dem Friendenspreis der Türkischen Gemeinden in Deutschland ausgezeichnet wurde. Sein Engagement als Musiker für das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in Deutschland wurde in der Folge immer wieder mit Preisen und Auszeichnungen gewürdigt, zuletzt 2014 mit dem Gesellschaftspreis des Deutsch-Türkischen Netzwerks.

Mario Rispos Liebe zur türkischen Kultur manifestiert sich neben dem eigentlichen Gesang auch in einer Vielzahl von deutsch-türkischen Events, die er in Hamburg, Köln und Berlin organisiert hat. Neben Solidaritätskonzerten für das Antifaschistische Archiv in Berlin oder gegen Anwerbeversuche von Extremisten in Hamburg zählt zu den großen Meilensteinen seiner Arbeit das Birlikte-Festival in Köln, für das er Initiator und Namensgeber war. Im Rahmen des Festivals sang er im Rahmen eines Special Concerts im Schauspiel Köln für die Angehörigen der NSU-Opfer.