Bild: Marx in Dresden - Projekttheater DresdenBild: Marx in Dresden - Projekttheater Dresden
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Information zur Veranstaltung

Karl Marx ist wieder da! Und als Frau. Beides verwirrt nur kurz. Bei hellem Lichte betrachtet, muss jedes einigermaßen helle Licht – eine eigenständige Auseinandersetzung mit den Gedanken von Karl Marx vorausgesetzt – zu dem Schluss gelangen, eben dieser Karl Marx müsse sich in seinem Grabe bereits so häufig umgedreht haben, dass selbst ambitionierte Erbsenzähler schon längst keinen belastbaren Wert mehr für die Marxsche Six-Feet-Under-Drehzahl liefern könnten.

Viele von autoritärem Wahnsinn betrunkene Jahrzehnte ließen „Marx“ und mit ihm assoziierte Begriffe wie etwa den „Kommunismus“ gleichsam zu Un- und Reizwörtern werden, in einem Maße, dass sich heute praktisch jeder Hans und jede Franzi berufen fühlen, über ihnen letztlich Unbekanntes ebenso vorschnell wie hart zu urteilen. Eine Situation, in der die zum Verständnis unabdingbare eigene Auseinandersetzung mit den Marxschen Gedanken unwahrscheinlicher geworden ist als ein Hauptgewinn im Lotto.

„Als ob man anormal sein muss, um gegen Ausbeutung zu sein…“