Masaa - Arabische Posie triff auf Jazz Tickets - Warendorf, Theater am Wall, Dachtheater

Event-Datum
Donnerstag, den 15. März 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Wilhelmsplatz 9,
48231 Warendorf
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Theater am Wall e.V. (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Auszubildende, Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, Studenten bis zum vollendeten 35. Lebensjahr, Soldaten im Grundwehrdienst, Freiwillige (Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr), Arbeitslose und Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung ab 80% und deren Begleitperson, sofern eine ständige Begleitung notwendig und dies im Ausweis des schwerbehinderten Menschen eingetragen ist.

Die Vorlage eines entsprechenden Ausweises oder anderer geeigneter Unterlagen ist notwendig.
Ticketpreise
ab 15,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Masaa
Rabih Lahoud - Vocals
Marcus Rust - Trompete
Clemens Pötzsch - Piano
Demian Kappenstein - Schlagzeug



Vor 30 Jahren war es ein Libanese, der erstmals Maßstäbe in der Verbindung von arabischer Tradition und westlichem Jazz setzte. Eine Generation nach dem Durchstarten des Oudmeisters Rabih Abou-Khalil haben sich die Bedingungen für Teamworks zwischen Orient und Okzident geändert. Brückenschläge sind nichts Exotisches mehr. Sie stehen nun unter dem Vorzeichen eines selbstverständlichen Austauschs, der kreative Fluss fördert eine immense Palette von musikalischen Perspektiven zutage, schafft ganz neue Heimaten in und durch Musik. Die mutige Speerspitze dieser neuen Begegnungsqualitäten bildet das Quartett Masaa – und mit dem Poeten, Komponisten und Sänger Rabih Lahoud steht im Fokus wiederum ein Mann mit Wurzeln im Libanon.

Wie so oft in der Musikgeschichte entstehen kreative Höhenflüge durch ein zufälliges Aufeinandertreffen – so auch im Falle der deutsch-arabischen Konstellation von Masaa: Trompeter Marcus Rust spielt 2010 in Schwerin bei einem Bigband-Konzert und begegnet dort Rabih Lahoud. Dessen Name ist ihm schon durch seinen Lehrer Markus Stockhausen vertraut, der ihm von seinem neuen Projekt „Eternal Voyage“ mit dem gebürtigen Libanesen erzählt hat. Rust ist so begeistert von Lahouds Vokalkünsten, dass er ihn seinen Kollegen Clemens Pötzsch (p) und Demian Kappenstein (perc) vorstellt.

Gemeinsam haben sie mitten in Deutschland eine zukunftsweisende, interkulturelle Musik geschaffen. Bei Masaa verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein.

Ihr bahnbrechendes Konzept haben Masaa auf bislang zwei Alben umgesetzt, dem Debüt „Freedon Dance\" (2012) und dem Nachfolger „Afkar\" (2014). Bereits 2012 wurden sie mit dem Bremer Jazzpreis ausgezeichnet, daraufhin konnten sie zwei wichtige Weltmusikpreise Deutschlands gewinnen, den Publikumspreis des Creole-Wettbewerbs (2013) und die Förder-RUTH (2015).

Von Beginn an ist es der Band ein großes Anliegen gewesen, ihre Arbeit nach außen zu tragen: Masaa haben erfolgreiche Tourneen nach Afrika und in Lahouds Heimat Libanon absolviert, im Sommer 2015 startete ihr Teamwork mit israelischen Musikern wie der Sängerin Yael Deckelbaum. Mit dieser Zusammenarbeit setzen Masaa ein Signal für die Unterstützung des Friedensprozesses zwischen jüdischer und arabischer Kultur. 2017 wird ihr drittes Album erscheinen, das sie wiederum beim renommierten Spartenlabel Traumton Records veröffentlichen.
Bild: Theater am Wall

Das Theater am Wall ist mit seinen beiden Spielstätten, dem Paul-Schallück-Saal (437 Plätze) und dem Dachtheater (99 Plätze), der zentrale Veranstaltungsort in Warendorf. Ursprünglich als Kino erbaut, ist das Haus nach der vollständigen Renovierung 1999-2004 heute ein modernes Bespieltheater mit den Sparten Schauspiel, Kleinkunst, Kabarett, Musik und Tanz. In der Tradition des alten Lichtspielhauses wird es außerdem als Programmkino genutzt. Im 1999 neu eingerichteten Dachtheater liegt der Schwerpunkt der Veranstaltungen in den Bereichen Jazz, Kleinkunst und beim Amateurtheater, das hier wie auch im großen Saal professionelle Proben- und Aufführungsmöglichkeiten findet.

Die Verantwortung für das kulturelle Leben im „TaW“ teilen sich das Kulturbüro der Stadt Warendorf und der Verein TaW e.V., der sich in den 90er Jahren erfolgreich für den Erhalt des Hauses eingesetzt hat. Das gemeinsame Programmangebot ergänzen einzelne Veranstaltungen von "Drittnutzern".

Theater am Wall, Dachtheater, Warendorf