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Maskerade - Theater Krefeld

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Information zur Veranstaltung

Die beiden wohlhabenden Väter und Nachbarn Jeronimus und Leonard sind übereingekommen, ihre Kinder – Leander und Leonora – miteinander zu vermählen. Doch die zwei jungen Menschen, die sich nicht kennen und sich zudem bei der letzten Maskerade in (vermeintlich) andere Partner verliebt haben, leisten erbitterten Widerstand.
So gelingt es Jeronimus’ Sohn Leander und dessen Diener Henrik, sich erneut – trotz strenger Bewachung – zur nächtlichen Maskerade zu schleichen. Aber da haben sie die Rechnung ohne den Vater gemacht: Um die „Bösewichter“ auf frischer Tat zu ertappen, mischt sich der Alte selbst, natürlich auch verkleidet, unter die Besucher des Maskenballs und macht gleich mehrere – liebsame und unliebsame – Entdeckungen …

Die Uraufführung von Carl Nielsens Maskerade, die in Dänemark als heimliche Nationaloper gilt, fand war 1906 in Kopenhagen statt. Der Stoff jedoch ist ganz dem 18. Jahrhundert verpflichtet: Das „alte“, pietistische Dänemark soll einer lichten, aufgeklärten Zukunft weichen, Unterhaltung und Lebensfreude übertriebenes Pflichtgefühl und Bigotterie ersetzen. Dafür sind die umstrittenen Maskeraden, die Maskenbälle, das Symbol: Im Schutz der Verkleidung vermischen sich Menschen verschiedener Herkunft miteinander, tanzen, lachen und feiern zusammen und setzen so die bestehenden Gesetze außer Kraft. Zumindest (vorläufig) für eine Nacht.

Musikalisch kommt das Werk leichtfüßig daher: So enthält Nielsens Maskerade einen hohen Anteil an Tanzmusik, die vom Menuett bis hin zur temperamentvollen Folie d’Espagne reicht. Kontrastiert wird diese jedoch durch Stilzitate aus der protestantischen Kirchenmusik. So gelingt Nielsen ein akustisches Gemälde, das die dialektische und komödiantische Handlung orchestral untermauert.