Matinee: Artemis Quartett Tickets - Schwetzingen, Rokokotheater

Event-Datum
Sonntag, den 19. Mai 2019
Beginn: 11:00 Uhr
Event-Ort
Schloss-Straße 2,
68723 Schwetzingen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: SWR Media Services GmbH, SWR Service (Kontakt)

Rollstuhlfahrer und anderweitig behinderte Personen mit dem Merkzeichen B in Ihrem Schwerbehindertenausweis, wenden sich bitte an den SWR Classic Service: Tel: 07221 - 300 100
Ticketpreise
von 18,00 EUR bis 68,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Artemis Quartett
Artemis Quartett
 
Vineta Sareika Violine
Anthea Kreston Violine
NN Violine
Gregor Sigl Viola
Eckart Runge Violoncello
NN Violoncello
 
Johannes Brahms 1833 – 1897
Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
 
Alban Berg 1885 – 1935
Sonate für Klavier op. 1
bearb. für Streichsextett von -Heime Müller
 
Bedrich Smetana 1824 – 1884
Streichquartett Nr. 1 e-Moll
»Aus meinem Leben«  
 
Seit 1989 setzt das Artemis Quartett interpretatorische Maßstäbe – die Aufführungen und Aufnahmen aller Beethoven-Quartette stehen beispielhaft dafür. Seine Programme beweisen, wie wohl der Blick vom neueren Schaffen her dem Verständnis des Tradierten tut. Das Jubiläum 2019 verbinden die Künstler mit einem Wandel, wie sie ihn in der Geschichte immer wieder vollzogen: Mit dem Cellisten Eckart Runge zieht sich das letzte Gründungsmitglied aus dem Quartett zurück und widmet sich wie Anthea Kreston neuen Aufgaben. In Schwetzingen wird der Stab von der bisherigen an die neue Artemis-Generation weitergegeben. »Das Artemis Quartett ist«, so Gregor Sigl, «die Summe aller seiner Mitglieder, auch der ehemaligen und zukünftigen.« So stellten sie ihr Programm zusammen. Im ersten Teil spielen alle, die Bisherigen und die Neuen. Den zweiten Teil bestreitet die Zukunftsformation. Das B-Dur-Sextett war Brahms’ erste gültige Komposition für reines Streicherensemble, ein Werk des Aufbruchs. Die Bearbeitung von Bergs Opus 1 erinnert an Gründungsmitglied Heime Müller, aber auch an die Mentoren vom Alban-Berg-Quartett. Smetanas e-Moll-Quartett, ein Spätwerk, eröffnete in seiner konzentrierten Tonsprache zugleich Neuland im Oeuvre des Komponisten.