Matthias Weiss Tickets - Hemsbach, Kulturbühne Max

Event-Datum
Sonntag, den 17. November 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Hüttenfelder Straße 44,
69502 Hemsbach
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadtverwaltung Hemsbach (Kontakt)

Menschen mit Behinderung, die auf eine Begleitperson angewiesen sind, wenden sich bitte rechtzeitig (bis spätestens drei Tage vor der Veranstaltung) an den Veranstalter, damit entsprechende Plätze reserviert werden können. Preisermäßigungen werden nicht gewährt.
Ticketpreise
ab 16,00 EUR
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Bild: Matthias Weiss
In seinem zweiten Solo-Programm besingt Matthias Weiss Erlebtes und Überlebtes, Fundsachen und Erfundenes, Wunden und Wunder, allzeit getreu seiner Prämisse „Es klingt nicht so böse wie es gemeint ist“. Etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen und Ereignissen aus dem wahren Leben sind alles andere als zufällig. Er findet das Glück im Unglück, den Fluch im Segen, setzt sein Ego vor die Tür und blickt der Zukunft hinterher. Er verrät, was wäre, wenn und singt ein ganzes Lied über nichts. Am 17. November ist Matthias Weiss zu Gast in der Kulturbühne Max.

Gleichermaßen virtuos mit dem Klavier wie mit der Sprache dreht und wendet Matthias Weiss in seinen Liedern und Texten nur allzu gern des Lebens sicher geglaubte Koordinaten und stellt mehr Fragen als er Antworten gibt. Doch am Ende wird alles gut ... wie im richtigen Leben.

Matthias Weiss wurde ausgezeichnet mit dem Publikumspreis beim Chanson- und Liedwettbewerb „Troubadour“ 2013 in Stuttgart, dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, Förderpreis 2016 und dem Reinheimer Satirelöwen 2018. Weiss gilt als Gratwanderer zwischen passioniertem Pessimisten und unverbesserlichem Weltverbesserer, zwischen Axt im Walde und Diplomat, Menschenfeind und Botschafter der Liebe. Was widersprüchlich klingen mag, sind doch bloß verschiedene Zustände und Seiten (s)eines Wesens, die sich allesamt in seinem Programm Gehör verschaffen.

Matthias Weiss (Jahrgang 1975) erhielt seine ersten Klavierstunden im Alter von sieben Jahren, nachdem er zuvor schon alleine begonnen hatte, die Übungsstücke seines großen Bruders nachzuspielen. Das erste feste Engagement als Barpianist erhielt er bereits mit 18 Jahren. Trotzdem schaffte er sein Abitur und begann sodann ein zweieinhalbmonatiges Studium der Wirtschaftswissenschaften. Nach Beendigung desselben wurde er Musiker.

Viele Jahre war er Bandmusiker und Begleiter in verschiedensten Formationen und Stilrichtungen. Ebenso arbeitete er im eigenen Studio als Komponist für Werbung, Theater und Film. Durch eine glückliche Fügung besann er sich eines Tages auf seine Liebe zur Sprache und seine Fertigkeiten als Pianist und machte schließlich seine Hobbys – das Klavierspielen und das Reden – zum Beruf. 2012 debütierte er mit „Lieber taktlos als unmusikalisch“, 2015 folgte „Es klingt nicht so böse wie es gemeint ist“ (ursprünglich „Leichte Lieder vom Ernst des Lebens“).