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Bild: Mazeppa - Oper von Piotr Tschaikowsky

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Information zur Veranstaltung

Oper in drei Akten, Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893), Text von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Wiktor P. Burenin, nach Alexandr S. Puschkin. Erstmals am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Musikalische Leitung: GMD Mihkel Kütson, Inszenierung: Helen Malkowsky, Bühne: Kathrin-Susann Brose, Kostüme: Alexandra Tivig, Choreinstudierung: Maria Benyumova, Dramaturgie: Ulrike Aistleitner – in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln –

Mazeppa, der gestandene Anführer der Kosaken, liebt die wesentlich jüngere Maria. Nachdem ihr Vater, der Großgrundbesitzer Kotschubej, Mazeppas Werben um die Tochter entrüstet zurückweist, steht Maria vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Widersetzt sie sich dem väterlichen Willen und geht mit dem älteren Geliebten fort oder verzichtet sie auf die Liebe ihres Lebens? Kopflos und leidenschaftlich gibt sie ihren Gefühlen nach und verlässt das Elternhaus. Kotchubej rast vor väterlicher Sorge und Rachsucht. Beim Zaren denunziert er Mazeppa der Verschwörung. Doch dieser kann den schweren Vorwurf abwehren und ihn stattdessen gegen Kotchubej selbst richten. So wird der Vater zum Opfer seiner eigenen Intrige und Gefangener Mazeppas, der ihn so kaltblütig hasst, wie er die Tochter heiß und innig liebt. Erst kurz vor seiner Hinrichtung erfährt Maria schließlich vom Schicksal ihres Vaters – und kann es nicht mehr verhindern. Zum Spielball zwischen den beiden wichtigsten Männern in ihrem Leben geworden, bleibt Maria nur ein Ausweg: der Rückzug in den Wahnsinn. Nach Eugen Onegin (2001/02) und Pique Dame (2008/09) kommt mit Mazeppa nun die dritte Puschkin-Vertonung von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky auf die Bühne des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Während in Puschkins Gedicht Poltawa, das als Vorlage diente, noch die Beziehung zwischen einem Einzelschicksal und den geschichtlichen Gegebenheiten im Vordergrund steht, verlagert Tschaikowski den Schwerpunkt seiner Oper auf die Entwicklung der Gutsherrentochter Maria und ihre alle Konventionen sprengende Liebe zu dem wesentlich älteren Mazeppa. Am 15. Februar 1884 wurde die Oper am Bolschoi-Theater in Moskau uraufgeführt.