Meg Stuart/Damaged Goods (US/DE/BE) & Münchner Kammerspiele (DE) - Until Our Hearts Stop Tickets - Dresden, HELLERAU

Event-Datum
Samstag, den 09. März 2019
Beginn: 20:30 Uhr
Event-Ort
Karl-Liebknecht-Straße 56,
01109 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste (Kontakt)

Geben Sie die Nr. der HELLERAU-Card in das Feld "Aktionscode" ein.
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten fuer Kinder, Schueler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige im Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst bzw. freiwilligen Wehrdienst, Arbeitslose und Empfänger*innen von Leistungen nach SGBII und XII, Inhaber/-innen des Dresden-Passes,
Ehrenamtspass-Inhaber, Menschen, die zum anspruchsberechtigten Personenkreis gemäߧ1 Asylbewerberleistungsgesetz gehören, sowie...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 23,00 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen

Meg Stuart/Damaged Goods (US/DE/BE) & Münchner Kammerspiele (DE) - Until Our Hearts Stop

Bild: Meg Stuart/Damaged Goods (US/DE/BE) & Münchner Kammerspiele (DE) - Until Our Hearts Stop
Fr 08./Sa 09.03. 20 Uhr Großer Saal
Eintritt: 23 I 11€
Aktion: https://www.hellerau.org/de/ticket-aktionen/


Until Our Hearts Stop
Meg Stuart/Damaged Goods (US/DE/BE) & Münchner Kammerspiele (DE)

In „Until our hearts stop“ befinden sich sechs Performer*innen und drei Musiker*innen an einem Ort, der sowohl Nachtclub als auch Arena ist: eine unzuverlässige, hochoktane Zuflucht, ein Ort der Begierde und Illusion. Zum Klang von pochenden Bässen, Klavier und Schlagzeug – eine Mischung aus Improvisation und Komposition – machen sie optimistische Versuche, unmögliche Termine einzuhalten.

Für dieses Stück ließ sich Meg Stuart von Menschen inspirieren, die sich aus der realen Welt zurückziehen und ihr eigenes, fantastisches Regelwerk aufbauen. Die Darsteller sind „freakige Insider“, die gezwungen sind, sich auf unbequeme, aber spielerische Weise zu verbinden. Zwischen Naivität und Verzweiflung navigierend, sind sie Träumer, die sich nach der Realität sehnen. In einer Welt, in der sie verblassen und verschwinden, verspüren sie den Drang, nach neuen Erscheinungsformen zu suchen.

Choreographie: Meg Stuart
Mit: Neil Callaghan, Jared Gradinger, Leyla Postalcioglu, Maria F. Scaroni, Claire Vivianne Sobottke, Kristof Van Boven
Live-Musik: Samuel Halscheidt, Marc Lohr, Stefan Rusconi
Kreation: Originalmusik Paul Lemp, Marc Lohr, Stefan Rusconi
Dramaturgie: Jeroen Versteele
Szenografie: Doris Dziersk
Kostümdesign: Nadine Grellinger
Lichtdesign: Jurgen Kolb, Gilles Roosen
Sounddesign: Richard König
Assistentin: Choreographie Francisco Camacho
Assistentin der Szenographie: Giulia Paolucci
Assistent Kostümdesign: Davy van Gerven
Künstlerischer Assistent: Igor Dobricic
Bild: Festspielhaus Hellerau Dresden

Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutsche Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.