Bild: Melissa Laveaux
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Information zur Veranstaltung

Frisch und leidenschaftlich die Stimme. Persönlich bis verstörend die Texte. Die Arrangements betont rhythmisch und elektronisch. Und die Songs? Explodieren förmlich vor Kreativität. Ganz klar: Mélissa Laveaux ist zurück und erfindet sich auf „Dying Is a WildNight" erst einmal neu. Und neu heißt hier wirklich neu. Aus dem Folkie wird ein Club-Act. Mit der nötigen Portion Cleverness verleiht Laveaux ihrem vormals akustischen und weltmusikhaftem Folkentwurf durch zeitgemäße Beats eine selbst bewusste, poporientierte Dringlichkeit. „Dying is a Wild Night" ist Popmusik, wie man sie 2013 hören will. 1985 als Kind haitianischer Emigranten im kanadischen Montreal geboren, machtedie Songer/Songwriterin und Gitarristin das erste Mal mit ihrem Debütalbum„Camphor And Copper" in ihrer Heimat auf sich aufmerksam. Es erschien 2006 auf einem kleinen kanadischen Indie-Label Malleable Records. Dort wäre es wohl auch geblieben, hätte Laveaux nicht die Möglichkeit gehabt, das Album mittels eines Stipendiums neu aufzunehmen und 2009 international zu veröffentlichen. Weltweitsah man sie danach auf vielen Pop- und Jazzfestivals und als Support von für sie wichtigen Musikerinnen wie etwa Meshell Ndegeocello, Feist und der kapverdischen Sängerin Lura.

Die ersten Skizzen zu „Dying Is a Wild Night" fertigte Laveaux zusammen mit der bekannten französischen Jazztrommlerin Anne Paceo, die für die oft überraschenden Rhythmuswechsel verantwortlich zeichnet (Mélissa selbst ist seit Jahren eine große Bewunderin des schwedischen Perkussion/Gesang-Duos Wildbirds & Peacedrums). Danach traf man sich im Studio mit dem Schlagzeuger Vincent Taeger (Air, RokiaTraoré), dem Pianisten Vincent Taurelle (Françoise Hardy, Air) und dem Gitarristen Ludovic Bruni. Sie überarbeiteten einige der Tracks und sorgten für die üppigen Klangtexturen. Es sind solche bildgewaltigen Vorstellungen, die zusammen mit den zeitgemäßen Arrangements, den eingängigen Melodien und den intimen Texten „Dying Is a Wild Night" zu einem wagemutigen Album machen. Musik,die Herz, Verstand und Seele gleichzeitig anspricht.