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Michael Wollny, Eva Kruse, Eric Schäfer / Rudder

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Information zur Veranstaltung

[EM] WOLLNY-KRUSE-SCHAEFER
Drei Namen stehen hier für den unbedingten Willen, dem Jazz eine verheissungsvolle Zukunft zu bauen: Der Pianist Michael Wollny, die Bassistin Eva Kruse und Eric Schaefer an den Drums haben sich zu einem Trio zusammen gefunden, dessen Arbeitsergebnisse sich allen aufmerksamen Beobachtern zufolge zum musikalischen Fingerzeig formiert haben. Drei Alben haben die Deutschen als (em) bisher veröffentlicht, allesamt wurden sie von der Kritik auf Wolke 7 des aktuellen Jazz-Imperiums verortet. Und das, obwohl – oder hoffentlich vielleicht gerade weil – keine der Produktionen sich massenkompatiblen Hörgewohnheiten auch nur im Geringsten anbiedert.

RUDDER
Was Keith Carlock, Chris Cheek, Henry Hey und Tim Lefebvre als Rudder dem ambitionierten Jazz Afficionado anzubieten haben, dürfte zum Spannendsten gehören, womit die Jazz Today-Reihe in 2010 aufzuwarten hat. Das Quartett definiert sich über eine Arbeitsweise, die mehrere Jahrzehnte lang als Nonplusultra des Genres überhaupt galt. Es ergeht sich in ausgedehnten Jam Sessions, die zudem den Fan von Rock, Electro, Psychedelic und sogar HipHop dort abholen, wo seine Helden ihn im Regen stehen lassen.
Mit dem Album „Matorning“ fand das Quartett vierer Ausnahmekünstler zu einem der radikalsten musikalischen Statements der letzten Jahre. Schlagzeuger Carlock, der ein wenig überraschend schon mit Sting, Steely Dan, James Taylor, Diana Ross, Faith Hill und Richard Bona tourte, treibt mit atemlosen Beats seine kleine Kollegenherde wie aufgescheuchtes Wild über die Steppe, bevor Bassist Levebvre, Keyboarder Henry Hey und Chris Cheek am Saxophon sich auf sein Tempo, seine unbändige Energie und die Lust an der wahrhaft brachial neuen Definition dessen, was Jazz in unserer Zeit so alles kann, bedingungslos einlassen.