Migration Blues: Delgres / Leyla Mc Calla / Blick Bassy Tickets - Würzburg, Freitreppe Alter Hafen

Event-Datum
Freitag, den 28. Juli 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Oskar-Laredo-Platz 1,
97080 Würzburg
Künstler
Delgres / Leyla Mc Calla / Blick Bassy

Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Tourist Information Würzburg (Kontakt)

Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.
Die ermäßigten Preise gelten gegen Vorlage der gültigen Legitimation für:
SchülerInnen, Azubis, Studierende, Wehr- und Zivildienstleistende, Schwerbehinderte (ab 60%), Erwerbslose, SozialhilfeempängerInnen und RentnerInnen sowie InhaberInnen der Bayerischen Ehrenamtskarte.
Rollstuhlfahrer und Schwerbehinderte mit "B" im Ausweis erhalten in der Tourist Information & Ticket Service in Würzburg für sich und die Begleitperson EIN ERMÄSSIGTES Ticket: 1 Ticket = 2 Personen

In der Tourist Information & Ticket Service in Würzburg ist die...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 26,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Hafensommer Würzburg
Bluesnight
1. Leyla McCalla – stilvoll ‚back to the roots’

Leyla ist eine klassisch ausgebildete Cellistin, spielt auch Banjo und singt. Sie schreibt ihre eigenen Songs, interpretiert allerdings auch Stücke und Gedichte Anderer. Ihre Heimat ist New York, ihr Herz schlägt in New Orleans und ihre Wurzeln finden sich in Haiti. Von dort stammen ihre EItern und zwischen diesen Polen hat sie nach musikalischen Verbindungen geforscht.
Die eine, wohlgeordnete Schublade für Leyla McCallas Stil gibt es nicht. Am ehesten lässt sich ihre Musik zwischen Folk, Soul, Blues und afro-karibischen Traditionen verorten. Leyla lässt sich von den überlieferten Klängen der Karibik genauso inspirieren wie anderen traditionellen Musikstilen.
„A Day for the Hunter, A Day for the Prey“ ist ihr zweites Album. Mit dem Titel bezieht sie sich auf ein Buch von Gage Averill. Auf Tournee ist die vielseitige Songschreiberin, Instrumentalistin und Vokalistin (sie singt auf Englisch, Französisch und Kreol) mit einem akustischen, geradezu „kammermusikalisch“ besetzten Trio. An der Viola ist Free Feral. Gitarre, Banjo und Percussion spielt Daniel Tremblay.

Synopsis: Leyla McCalla – stilvoll ‚back to the roots’. Cello, Banjo, Gesang sowie die Rhythmen der Karibik und Afrikas garantieren ein weltmusikalisches „Schmankerl“ am Alten Hafen.

2. LINE-UP – poetischer Afro-Südstaaten-Blues
Wahlweise Banjo oder Akustikgitarre und eine einprägsame Stimme: Blick Bassy erzählt in seiner Muttersprache Bassa Geschichten über die Landflucht in seiner Heimat Kamerun, von der Suche nach den eigenen afrikanischen Wurzeln, von seiner Kindheit und von der Liebe. Dabei tigert er zwischen drei Mikrofonen herum: eines für den klaren Gesang, eines mit Echo-Effekten. Und ein weiteres mit einem speziell kreierten Hall, der wie ein ferner Chor klingt. Es ist ein Klangereignis, das mit elektronischen Sounds ergänzt wird und den Instrumenten seiner beiden exzellenten Mitmusiker Clément Petit (Cello) und Ludovic Palabaud (Posaune, Keyboard). Das faszinierende Ergebnis ist ein groovender bis kontemplativer Sound, dessen Herzstück die traditionelle Musik seiner Heimat ist und der westafrikanische mit zentralafrikanischen Rhythmen mixt – eine Einladung zum Abtauchen. Wir stellen uns einfach vor, wir sitzen auf bequemen Kissen auf der Terrasse einer Lodge und schauen der Sonne zu, wie sie nach einem heißen Tag langsam am Horizont verschwindet. Das ist, was in einem Konzert von Blick Bassy schnell passieren kann.
Bassys Stimme und die Musik der ganzen Gruppe schmeichelt den Ohren und der Seele. Wer die Augen schließt und genießt, fühlt sich bald in die Stimmung eines warmen Sommerabend versetzt, an dem Körper und Geist entspannt und in Harmonie sind. Ein Gefühl, dass ein Moment von Zufriedenheit und Glück ewig währt.
„Bassy nutzt seine Stimme wie ein Instrument. Mal klingt sie kratzig, knarzig, rau, dann wieder weich, zart und klar. Mal singt er mit, mal ohne Vibrato, schraubt die Töne ganz nach unten oder nach weit oben. (…) Nach 90 Minuten Schluss und Jubel.“
Rheinische Post Düsseldorf
3. DELGRES – Blues im Creole-Style
Pascal Danae ist Sänger, Gitarrist und Gründer des Blues-Trio DELGRES. Der Name ist Programm, denn er bezieht sich auf Commander Louis Delgrès, der 1802 sein Leben im vergeblichen Kampf gegen die Sklaverei auf Guadeloupe verlor. DELGRES gründete sich 2015. Damals erhielt Pascal einen Victoires de la Musique Award (die französische Variante des Grammy) für das beste World Music Album. In diesem Zusammenhang traf er den Schlagzeuger Baptiste Brondy, Bruder im Geiste, und Sousaphon-Spieler Rafgee.
Ihren Stil nennen sie Creole-Blues. Es ist ein rauer, kraftvoller Blues, denn er zeugt von Leid, von Elend, aber auch von Hoffnung. Er wurzelt in der Erinnerung an die Songs, die Tänze, den Schmerz der anonymen, unbekannten Unglücksseligen, die auf Geheiß von Napoleon Bonaparte nach Guadeloupe in die Sklaverei deportiert wurden und von dort nach Lousiana fliehen konnten.
Es ist ein Blues, wie wir ihn haben wollen. Denn so haben wir den Blues noch nie gehört. Oder gesehen. Jeder einzelne Musiker des Trios spielt grandios, das Sousaphon gibt die Prise Besonderheit dazu und alle zusammen sind mehr als die Summe ihrer einzelnen Teile. Sehr, sehr tight!
Bild: Bockshorn Theater Würzburg

Vor fast dreißig Jahren, am 30. Oktober 1984, eröffnete Mathias Repiscus in Sommerhausen das Bockshorn Theater mit dem Ziel, in der Region eine professionelle Kabarettbühne zu etablieren. Bereits in den Anfangsjahren gelang es ihm Kabarettgrößen wie Dieter Hildebrandt, H.D. Hüsch, Richard Rogler, Ottfried Fischer, u.a. nach Sommerhausen zu locken. Daneben brachte Repiscus mit dem Bockshorn-Ensemble, zu dem der junge Urban Priol gehörte, eigene Kabarettproduktionen ("Sodumm und Camorra", "Trendzeichen D") auf die Bühne.

Die private und berufliche Partnerschaft mit Monika Wagner-Repiscus seit 1986 ist ein maßgeblicher Faktor in der Erfolgsgeschichte des Bockshorn Theaters.
Nach 17 Jahren in Sommerhausen zog das Bockshorn im Oktober 2001 in den Kulturspeicher nach Würzburg um.

Freitreppe Alter Hafen, Würzburg