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Bild: Moby_D. Ein deutscher Wal - mehrblick&tonBild: Moby_D. Ein deutscher Wal - mehrblick&ton
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Information zur Veranstaltung

Ein Hör- und Sehstück mit Seemannsliedern, Katastrophenklängen und Lautsprecherorchester frei nach »Moby Dick«. 

Die apokalyptische Waljagd ist vorüber. Zurück bleibt die tragikomische Figur des überlebenden Ishmael, ein wütender weißer Mann, dessen Wale erlegt und dessen Schlachten geschlagen sind. Ihm gegenüber steht Quiqueeq als blockflötender Kannibale, der der Geschwätzigkeit Ishmaels und des Lautsprecherorchesters seine Suche nach dem Klang entgegensetzt.

So wie Ishmael durch seine Erinnerungen, so schlittern Musik und Performance durch die unterschiedlichsten Stile und Genres und finden sich irgendwo zwischen Seemannsliedern, Elektro und Avantgarde, Textfragmenten von RAF-Kassibern, Umdichtungen von Heiner-Müller-Texten und Romanpassagen Melvilles. Und so rauscht und dröhnt es auch in Ishmaels mit Geschichte, Wut, Trauer, Klugscheißerei, Fernsehern, Walen, Radios und Badewannen verstopftem Leben.

In deutscher Sprache

Dauer: ca. 80’

Konzept, Text, Komposition: Wolfgang Heiniger (mehrblick&ton) | Konzept, Regie: Therese Schmidt (mehrblick&ton) | Schauspiel/Performance: Tom Quaas | Blockflöten: Jeremias Schwarzer | Klangregie: Gary Berger | Bühne, Kostüm, Licht: Juan Leon | Produktionsleitung: Helena Tsiflidis (fonundtsu*)