Monument 0.5: The Valeska Gert Monument Tickets - Dresden, Hellerau

Event-Datum
Dienstag, den 30. April 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Karl-Liebknecht-Straße 56,
01109 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste (Kontakt)

Geben Sie die Nr. der HELLERAU-Card in das Feld "Aktionscode" ein.
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Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten fuer Kinder, Schueler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige im Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst bzw. freiwilligen Wehrdienst, Arbeitslose und Empfänger*innen von Leistungen nach SGBII und XII, Inhaber/-innen des Dresden-Passes,
Ehrenamtspass-Inhaber, Menschen, die zum anspruchsberechtigten Personenkreis gemäߧ1 Asylbewerberleistungsgesetz gehören, sowie...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 17,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Erbstücke Festival
Die 30.04., Mi 01.05. 20 Uhr Großer Saal
Eintritt: 17 I 8€

Monument 0.5: The Valeska Gert Monument
Eszter Salamon and Boglàrka Börcsök (FR/DE)
Die in Berlin lebende, ungarische Choreographin Eszter Salamon beschäftigt sich seit längerem in ihrer MONUMENT-Reihe mit Erbe im engeren Sinne. Für Monument 0.5 hat sie sich mit dem Leben und dem Werk der deutschen Avantgarde-Künstlerin Valeska Gert – einer Zeitgenossin Wigmans – auseinandergesetzt. Eszter Salamon nähert sich Gert auf eine radikale, sehr persönliche Weise. Sie macht sich das Ungehörte, das Unsagbare, das in der Geschichte verschwundene zu eigen, sie transformiert sich selbst zu einer Wiedergängerin Gerts, um in einer absolut im Heute verwurzelten Performance die Bedeutung der Kunst für die Zukunft neu zu vermessen.

Das Stück wurde 2018 zur Tanzplattform Deutschland eingeladen, und ist für uns ein herausragendes Beispiel für einen schöpferischen, in die Zukunft gewandten Umgang mit Erbe, und noch dazu für eine extrem packende, intensive Bühnenarbeit.

Artistic direction: Eszter Salamon

Artistic collaboration: Boglárka Börcsök

Choreography and text : Boglárka Börcsök, Valeska Gert, Eszter Salamon

Performance: Boglárka Börcsök, Eszter Salamon

Light design, Scenography: Sylvie Garot

Sound design: Bart Aga, Marius Kirch

Technical direction: Matteo Bambi

Costume design: Anne-Catherine Kunz

Tailor: Marie Eva Rodriguez, Gisèle Charles

Set construction: Atelier de Nanterre-Amandiers

Production and organisationBotschaft GbR, Alexandra Wellensiek, Studio E.S, Elodie Perrin |

Co-production:PACT Zollverein (Essen), City of Women (Ljubljana), Théâtre Nanterre-Amandiers, Kaaitheater (Brussels)

Supported by: Fondation Boghossian – Villa Empain (Brussels), Museum der Moderne Salzburg, DRAC – Regional Agency of Cultural Affairs in Paris – The French Ministry of Culture and Communication

Funding:NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Co-production Fund for Dance supported by the Federal Government Commissioner for Culture and Media

With the friendly support of: Fonds Transfabrik – Franco-German fund for the performing arts

Thanks to Stefanie Lingener, Herman Sorgeloos, Liza Baliasnaja, Mario Barrantes Espinoza, Nestor Garcia Diaz, Marie Messien, Robin Diehl
Bild: Festspielhaus Hellerau Dresden

Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutsche Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.