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Münchner Lach- und Schiessgesellschaft - Last Minute

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Information zur Veranstaltung

Regie: Michael Ehnert
Text: Manfred Kempinger, Sonja Kling, Ecco Meineke, Michael Ehnert
Last Minute ist ein Begriff, der bei genauerem Hinsehen mindestens so doppelbödig sein kann wie die Pointen des Ensembles der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Üblicherweise wird „in letzter Minute“ eine Reise gebucht. Bei Last Minute, dem 48. Programm der Schwabinger Brettl-Truppe, kann es auch heißen, dass eine Reise unerwartet beendet wird, weil mit dem Weltuntergang die letzten Minuten angebrochen sind. Die bis zur Produktion Jenseits von Oz im Jahr 2004 im Kabarett ungewöhnliche Form, anstelle nur locker miteinander verbundener Nummern eine durchgehende Geschichte zu erzählen, ist inzwischen erfolgreich etabliert.
Die Story, die der Münchner Musiker, Autor und Schauspieler Ecco Meineke dieses Mal ausgeheckt hat, erzählt von der deutschen Touristin Alexandra, die eine Last-Minute-Reise nach Neapel unternimmt. In ihrem Hotel, das sich als Bruchbude erwiesen hat, erscheint ihr der Erzengel Gabriel. Der verkündet, dass in 14 Tagen mit der Apokalypse zu rechnen ist. Doch Alexandra gehört nicht zu jenen Leuten, die nur wegen einer verstopften Toilette oder unmittelbar bevorstehendem Weltuntergang von ihrer Reiserücktrittversicherung Gebrauch macht. Stattdessen versucht sie, begleitet von einem überforderten Schutzengel und einem eiskalten Rachenengel, dem Inferno Einhalt zu gebieten. Es zeigt sich aber, dass Alexandra die Einzige ist, die Interesse an der Weltrettung hat. So beginnt der Kampf gegen die Unbelehrbaren, wie Sachbearbeiter, Werbetexter, Börsenmakler, Mafia-Paten und eine anstrengend werdende Mutter.
Autoren sind neben Ecco Meineke sowohl der Passauer Kabarettist Manfred Kempinger, die Ensemble-Mitspielerin Sonja Kling und Regisseur Michael Ehnert. Dieses Team garantierte schon, dass der Titel des vorangegangenen Programms Verlängert keine trügerische Hoffnung war. In der Münchner Presse hieß es: "Die rasante Form ist in der Darstellung oft comedymäßiger Klamauk, in den Texten jedoch scharf und brillant. Das Kabarett lebt – und wie!" Und im Ruhrgebiet wurde beispielsweise notiert: "Man möchte sich mit Dieter Hildebrandts Scheibenwischer verwundert über die Augen fahren, wie souverän das aktuelle Lach- und Schieß-Trio den Spagat zwischen Groteske, Unterhaltung und dem Pfui-Wort des Zeitgeistes Gesellschaftskritik meistert."