Musik im Lärm der Zeit Tickets - Hamburg, Speicher am Kaufhauskanal

Event-Datum
Dienstag, den 17. September 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Blohmstraße 22,
21079 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Niedersächsische Sparkassenstiftung (Kontakt)

Ermäßigungen erhalten Auszubildende, Arbeitslose und Bundesfreiwilligendienstleistende, jeweils mit Ausweis.

Schwerbehinderte erhalten den ermäßigten Preis, die Begleitung von Behinderten mit B-Ausweis erhält eine Freikarte.

Für Inhaber der NDR Kultur-Karte gibt es eine Ermäßigung von 10% gegen Vorlage des Ausweises.

Sofern keine Freikarten gebucht werden können, bitte die Daten (Adresse, Tel., Konzertwunsch) an musiktage@gkw-fachvertrieb.de senden. Die Tickets werden direkt über den Veranstalter versandt.
Ticketpreise
ab 25,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Niedersächsische Musiktage
Zwei junge Musikerinnen, von denen man noch viel hören wird: Julia Hagen, die in Salzburg in eine berühmte Musikerfamilie hineingeborene Cellistin, und die aus Bielefeld stammende Pianistin Annika Treutler, die bereits mit zwei bemerkenswerten Aufnahmen auf sich aufmerksam gemacht hat. Seit einiger Zeit bilden Hagen und Treutler ein festes Duo, und wer ihrer kürzlich erschienenen Einspielung der beiden Cellosonaten von Johannes Brahms lauscht, staunt über die Natürlichkeit, das innere Feuer und Formbewusstsein des Vortrags. Nicht zu vergessen die außergewöhnliche Finesse der Klangbildung: Sie ermöglicht Hagen und Treutler eine biegsame, immer sprechende Modellierung der Phrasen. Das Programm des Duos im Speicher am Kaufhauskanal stellt Brahms’ dramatische F-Dur-Sonate der so knapp gefassten wie eleganten Sonate von Claude Debussy aus dem Jahr 1915 gegenüber. In transkribierten Liedern von Brahms und Clara Schumann können die beiden Künstlerinnen ihrem lyrischen Empfinden nachgeben, bevor sie das Programm mit der Cellosonate von Dmitri Schostakowitsch beschließen. Der Russe komponierte das ergreifende Werk 1934 – kurz bevor Stalins Kulturbürokratie seine Oper Lady Macbeth als „Chaos statt Musik“ verdammte. Damit begann eine Phase ständiger Angst und tiefer Verunsicherung für den Komponisten.