Bild: My Fair Lady - Kölner Kammeroper und Kölner Symphoniker
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Information zur Veranstaltung

"My Fair Lady" gehört zu den bekanntesten und meist gespieltesten Musicals des 20. Jahrhunderts. Uraufgeführt wurde das Werk 1956 in New York. Knapp 10 Jahre später wurde "My Fair Lady" verfilmt mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle. Von da an gingen die Melodien von Frederick Loewe um die Welt. Unvergessliche Evergreens wie "Ich hätt getanzt heut Nacht", "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn" und "Wär das nicht wunderschön" machten "My Fair Lady" zu einem Broadway- und Film Klassiker. Die Handlung beruht auf Bernard Shaws Komödie "Pygmalion". Sie ist nicht nur charmant witzig sondern zeichnet ein satirisch-bissiges Sittengemälde des spätviktorianischen Englands.
 
Jetz hat die  Kammeroper Köln den Musical-Klassiker unter der Regie von Lajos Wenzel mit Gewicht auf großen Chören und Tanz inszeniert. Dabei ist ihnen gelungen, den Blick, neben musikalischer und choreografischer Finesse vor allem auf die genialen Dialoge und eine genaue Personenführung zu lenken. Daraus konnten sich Situationskomik, Konflikte und große Gefühle entwickeln.
 
"My Fair Lady" wurde optisch weder radikal modernisiert noch wirkt es in der Version der Kölner Kammeroper altbacken. Es dominieren klare Bilder und Symbole aus dem London des beginnenden 19. Jahrhunderts. Symbolhaft farbig, aber nicht im grellen Farbchema wurden die Details der Umgebung und Schauplätze sowie die unterschiedlichen Räume herausgearbeitet. Dabei wirken die Klaren Zitate um so mehr und zeigen die radikalen sozialen Unterschiede. Das Schwelgen in Spiel, Kostümen und bekannten, scheinbar einfachen, aber genialen Melodien egänzt das Bühnenbild.

Es erwartet sie ein kurzweiliger Abend auf höchstem Niveau, dessen Botschaft bei aller Leichtigkeit bis heute gültige Fragen aufwirft: Wie lange bleibt ein Mensch sich selbst treu, auch wenn er sich freiwillig umformen lässt? Was opfern wir, um einen Idealbild gerecht zu werden? Vielleicht doch mehr als nur die Farben unseres Dialekts? Vielleicht doch unsere Einzigartigkeit. Doch bei allem entpuppt sich auch die Sprache als austauschbare Äußerlichkeit: Auch bei  Shaw und Loewe macht der innere Kern das Wesen eines Menschen aus.