Myanmar - Buddhas goldenes Land Tickets - Hasselroth-Niedermittlau, Friedrich Hofacker Halle

Event-Datum
Freitag, den 07. Dezember 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Taunusstraße 2,
63594 Hasselroth-Niedermittlau
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Ghost Event-Service (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Behinderte mind. 50% mit Ausweis sowie Schüler und Studenten mit Ausweis.
Ticketpreise
ab 13,30 EUR und Ermäßigungen
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Myanmar - Buddhas goldenes Land

Bild: Myanmar - Buddhas goldenes Land
Acht Reisen durch Myanmar führten Prof. Dr. Franz Josef Röll nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten. In seiner Multivisionsschau gewährt der Autor einen eindringlichen Blick in die vom Buddhismus und der Nutkultur (Animismus) geprägte Kultur des Landes, das wegen der langen Abgeschiedenheit noch viel an Ursprünglichkeit bewahrt hat. Die Liebenswürdigkeit und tiefe Gläubigkeit der Menschen hinterlässt bis heute bei jedem Besucher prägende Eindrücke. Diese Erlebnisse sind in einer Musik-Bild-Montage verdichtet, ergänzt wird dieser ästhetische Teil durch einen Live-Kommentar, bei dem auch über die aktuellen Lebensbedingungen und die politische Situation berichtet wird.
Nach der Legende balanciert ein Haar von Buddha den Goldenen Felsen von Kyaikton. Tausende von Pilger fahren alljährlich zu diesem mythischen Ort, um dessen spirituelle Kraft zu spüren. In tiefer Gläubigkeit kleben sie feine Goldplättchen auf den Felsen oder bemühen sich durch Meditation spirituelle Kraft zu holen. Wenn auch dieser Ort eine besondere Ausstrahlung hat, so ist er doch nur einer von vielen mystischen und geheimnisvollen Orten in Myanmar. Mandaley und seine Umgebung bildet weiterhin das kulturelle und religiöse Zentrum von Myanmar. Die Gesichtswaschung der als heilig geltenden Mahamuni-Buddhastatue durch den Abt am frühen Morgen gehört zu den Höhepunkten einer Reise in das Land der goldenen Pagoden. Mönche in ihren roten Roben, Frauen auf Fahrrädern oder mit Kopflasten vermitteln bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang auf der UBein-Brücke eine bezaubernde Stimmung. Die 40 Quadratkilometer große Tempelregion von Bagan gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stellen in Südostasien. 2.000 Anlagen sind innerhalb von 250 Jahren entstanden. Wie tief die burmesische Geschichte vom Buddhismus durchdrungen ist, lässt sich hier anhand der Malereien und Trerrakottatafeln und Steinreliefs trefflich nachvollziehen.
Im Westen von Myanmar liegt das untergegangene, ehemalige indische, geheimnisvolle Königreich Arakan. Unzählige Pagoden und Tempel liegen verstreut nahe der antiken Hauptstadt MraukU. In MraukU kann man wuchtige Pagoden besichtigen, die wie Wehranlagen aussehen. Von hier ist es möglich mit schmalen Booten die entlegenen Dörfern der Chin zu besuchen. Tod und Leben wird hier als mythischer Kreis interpretiert. Der Körper wird als Fahrzeug betrachtet, die Seele als unsterblich angesehen. Das Begräbnis von Gestorbenen wird als Fest gefeiert, damit die Seele mit einem positiven Lebensgefühl auf die letzte "Reise" geht.
In einer großartigen Landschaft gelegen verzaubert der Inle-See alle Besucher. Unvergesslich sind die Farbspiele, die morgens und abends auf dem See zu sehen sind und eine mystische Stimmung erzeugen. Es ist ein Ort, in dem sowohl Ruhe, Kontemplation und Entspannung erlebt werden kann und zugleich außergewöhnliche Erlebnisse möglich sind. Beeindruckend sind die bunten Märkte, Fischer, die mit den Beinen rudern, damit sie die Hände frei haben die Reusen zu setzen. Großen Eindruck hinterlässt die Fähigkeit auf dem See schwimmende Gärten anzulegen, im Kloster Nga Phe Kyaung verblüffen springende Katzen. Geheimnisvoll sind die Pagoden von Kekku, dem zentralen Heiligtum des Pao Volkes.

Friedrich Hofacker Halle, Hasselroth-Niedermittlau