FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.

NACHT DER MUSIK mit Beikircher & friends Tickets - Bad Saulgau, Altes Kloster

Event-Datum
Samstag, den 02. Oktober 2021
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Hauptstraße 102/1,
88348 Bad Saulgau
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Bad Saulgau (Kontakt)

Ermäßigungen:
- Hartz IV - Empfänger: Tickets nur an der Abendkasse gegen Vorlage des Ausweises Tafelladen
- Begleitperson Rollstuhlfahrer: Tickets nur beim Bürgerbüro, der TBG Bad Saulgau sowie an der Abendkasse erhältlich
- Kurgäste aus Bad Saulgau: Tickets nur beim Bürgerbüro, der TBG Bad Saugau sowie an der Abendkasse gegen Vorlage der Mehrwertkarte
- UBS-Gutscheine können ausschließlich im Bürgerbüro sowie TBG eingelöst werden.
Ticketpreise
ab 22,00 EUR und Ermäßigungen *
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: Tonkunst - Festival Bad Saulgau
Programm:
Ludwig van Beethoven Septett Es-Dur op. 20

Musiker:
Alban Beikircher, Violine
Vera Beikircher, Viola
Wen-Sinn Yang, Cello
NN, Kontrabass
Georg Arzberger, Klarinette
Hannah Bregler, Fagott
Pascal Deuber, Horn

Interview Alban Beikircher - Georg Arzberger:

Alban Beikircher:
Wie sind Sie zur Klarinette gekommen und was ist das Besondere an Ihrem Instrument?
Georg Arzberger:
Das war mehr eine pragmatische Wahl: Ich bin in einem bayerischen Dorf aufgewachsen und da war es klar, dass nach der Blockflöte ein Instrument kommen muss, das auch in der Blaskapelle eingesetzt werden kann. Nachdem ich kein Blechbläser werden wollte, war die Wahl recht einfach. Ich habe die Wahl aber bis heute nie bereut. Man sagt ja oft, die Klarinette wäre der menschlichen Stimme am nächsten und in gewisser Weise stimme ich dem auch zu. Sie kann schon sehr beseelt und berührend klingen. Besonders die leisen Momente können auf der Klarinette sehr magisch sein, da es nach unten – nicht wie bei vielen anderen Blasinstrumenten – eigentlich keine Grenze gibt, sondern der Übergang ins Nichts fließend möglich ist.
A.B.:
Wie hat die Münchner Musikhochschule die Zeit der behördlichen Schließung überbrückt und wie wurden die künstlerischen Angebote des Orchesters angenommen?
G.A:
Wir hatten an der Hochschule für Musik und Theater in München eine verhältnismäßig kurze Phase der Schließung und es wurde mit enorm viel Mühe und Einsatz ein Weg geschaffen, der unter Einhaltung aller Hygieneregeln zumindest recht bald wieder einen Einzelunterricht ermöglicht hat. Klar ist online besser als nichts, aber ein ernsthafter künstlerischer Unterricht ist eigentlich nicht möglich, da alle Feinheiten auf der Strecke bleiben. Trotzdem war es vor allem für die Studierenden natürlich eine schwierige Zeit ohne Orchester, ohne Kammermusik und ohne Miteinander. Denn genau davon, vom Kommunizieren und Interagieren lebt doch gute und gut gemachte Musik.