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Bild: Name: Sophie Scholl - Theater ist mehrBild: Name: Sophie Scholl - Theater ist mehr
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Information zur Veranstaltung

Sophie studiert Jura und steht kurz vor ihrem Abschluss. Die Namensgleichheit mit der historischen Sophie Scholl ist reiner Zufall. 

Die Leben der beiden Studentinnen werden durch die parallele Handlungsführung eng miteinander verwoben: Die Sophie der Gegenwart muss vor Gericht aussagen, da ihr Professor verdächtigt wird, Prüfungsunterlagen vorab an Studenten herausgegeben zu haben, um sich zu bereichern. Er wälzt die Verantwortung auf seine Sekretärin ab und erpresst seine Studentin. 
Sophie könnte bezeugen, dass es nicht die Sekretärin war. Aber soll Sophie ihre Zukunft aufs Spiel setzen? Soll sie riskieren, dass die Prüfungen wegen des Betrugs für ungültig erklärt werden? Die anspruchsvolle Namensgleichheit und die ständige Erinnerung daran stellt eine große moralische Hypothek dar – muss nicht gerade sie Rückgrat zeigen? 
Die Dramaturgie des Stücks ermöglicht es, den inneren Konflikt der Darstellerin mithilfe von Rückblenden aus den Lebensstationen der jugendlichen Widerstandskämpferin zu veranschaulichen. Sophie quälen Gewissenskonflikte und sie gesteht, nicht den Mut ihrer Namenspatronin zu besitzen.
Das Stück zieht jeden in den Bann: Es geht um die Angst vor der eigenen Courage, die wir alle kennen – kaum einer wird sie los, der seine berufliche Laufbahn noch nicht beendet hat. Aber genau diese mangelnde Reflexion über dieses Dilemma führt zum Verlust an Demokratie, den wir zurzeit erleben.

Spiel: Marget Flach
Regie und Dramaturgie: Anschi Prott