Natascha Wodin liest "Nastjas Tränen" Tickets - Wolfsburg, Hallenbad - Kultur am Schachtweg

Event-Datum
Donnerstag, den 12. Oktober 2023
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Schachtweg 31,
38440 Wolfsburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hallenbad - Zentrum junge Kultur GmbH (Kontakt)

Soweit ermäßigte Preise angegeben sind gelten diese für
Schüler, Studenten, Arbeitslose, Wehr- und Zivildienstleistende, Sozialhilfeempfänger und Rentner.
Bitte beim Einlass die entsprechenden Ausweise bereithalten.
Ticketpreise
ab 10,00 EUR *
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Bild: Natascha Wodin
Als Natascha Wodin 1992 nach Berlin kommt, sucht sie jemanden, der ihr beim Putzen hilft. Sie gibt eine Annonce auf, und am Ende fällt die Wahl auf eine Frau aus der Ukraine, dem Herkunftsland ihrer Mutter, die im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt wurde. Nastja, eine Tiefbauingenieurin, konnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im wirtschaftlichen Chaos ihrer Heimat nicht mehr überleben. Da sie ihren kleinen Enkelsohn und sich selbst nicht länger ernähren kann, steigt sie, auf etwas Einkommen hoffend, in einen Zug von Kiew nach Berlin. Dort gelingt es ihr, mehrere Putzjobs zu finden, nach getaner Arbeit schläft sie auf dem Sofa ihrer Schwester. Für Natascha Wodin ist es, als würde sie von ihrem Schicksal erneut eingeholt. Im Heimweh dieser Ukrainerin, mit der sie mehr und mehr eine Freundschaft verbindet, erkennt sie das Heimweh ihrer Mutter wieder, die daran früh zerbrochen ist. Jetzt, Jahre später, zeichnet sie mit verhaltener, tief anrührender Poesie das Porträt von Nastja, einer kämpferischen Frau.

Die Autorin
Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihr Romandebüt "Die gläserne Stadt", das 1983 erschien, folgten etliche Veröffentlichungen, darunter die Romane "Nachtgeschwister" und "Irgendwo in diesem Dunkel". Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für "Sie kam aus Mariupol" bekam sie den Alfred-Döblin-Preis, den Preis der Leipziger Buchmesse und den Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen. Natascha Wodin lebt in Berlin und Mecklenburg.
Bild: Hallenbad Wolfsburg

Bereits in den 60er Jahren galt das Hallenbad Wolfsburg als beliebter Treffpunkt - damals jedoch noch als tatsächliches Schwimmbad. Umso bedauernswerter empfanden es viele Wolfsburger, als das Bad im Jahr 2002 geschlossen wurde. Schon bald war klar: Das Hallenbad muss erhalten bleiben - auch, wenn man darin keine Runden mehr schwimmen kann! So begann man 2006 mit den Bauarbeiten.
Das Ergebnis ist eine charaktervolle Veranstaltungsstätte mit drei Sälen, einem Foyer und einem Gastronomiebereich. Im Laufe der Jahre wurde u.a. noch der ehemalige Saunabereich umfunktioniert sowie das angrenzende Gelände zu einem Biergarten umgestaltet. Der Umbau ist noch immer im Gange - man darf gespannt sein!
So gehört das Hallenbad nach wie vor zu den hochfrequentierten Locations Wolfsburgs. Ob Partygänger und Nachtschwärmer, ob Künstler auf der Suche nach Übungsräumen, Tonstudios und Ateliers oder auch schaulustige Kulturliebhaber: Im Hallenbad ist immer etwas los. Im Event-Repertoire befinden sich außerdem Konzerte, Tanz-Performances, Comedy, Theater, Kino, Kunstausstellungen und vieles mehr. Entdecke jetzt das umfangreiche Hallenbad Wolfsburg Programm und sichere Dir jetzt Tickets im Vorverkauf!

(Quelle Text: im | ADticket)