Bild: Nathalie küsst - a.gon TheaterBild: Nathalie küsst - a.gon Theater
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Information zur Veranstaltung

Romantische Komödie von Anna Bechstein

Nach dem Erfolgsroman von David Foenkinos. a.gon Theater München. Mit Ursula Buschhorn, Peter Kremer, Anne Stegmann. Inszenierung: Stefan Zimmermann.

Wer es leicht und beschwingt mag, dazu ein ganz klein wenig surreal und veredelt mit einem Sahnehäubchen Melancholie, so ganz in der Art der fabelhaften Welt der Amélie – der ist hier richtig. Stefan Zimmermann und sein Ensemble haben es fertig gebracht, den Charme, das Romantische und Versponnene der Buchvorlage nahezu perfekt auf die Bühne zu bringen. Das liegt nicht zuletzt an Ursula Buschhorns Darstellung der Titelfigur Nathalie.

„La Delicatesse“ heißt das Buch des französischen Erfolgsautors David Foenkinos im Original. Der deutsche Titel „Nathalie küsst“ bezieht sich auf jene Szene, die in seinem Zentrum steht. Nathalie ist seit dem Unfalltod ihres tief geliebten Ehemanns vor drei Jahren die Unnahbare, Kühle, Verschlossene. Doch eines Morgens packt sie urplötzlich und ohne jeden äußeren Anlass ihren Mitarbeiter Markus am Revers und küsst ihn – leidenschaftlich! Im Büro ist die Hölle los. Der Chef, den Nathalie kühl ablaufen ließ, ist stinksauer und rast vor Eifersucht. Die Gerüchteküche brodelt. Die Kolleginnen tuscheln, die Kollegen äußern sich bissig bis spöttisch – und fragen sich heimlich, was der fade Markus hat, was sie nicht haben … Am meisten betroffen ist Nathalie selbst, die keinen Schimmer hat, warum sie das getan hat. Und Markus, das unscheinbare männliche Büromauerblümchen? Er entdeckt den Kämpfer in sich … Gewiss, es sei ein Werk voller Humor, dabei leichtfüßig und verspielt, sagt der Autor. Doch gehe es gar nicht so sehr um die Liebe als vielmehr darum, wie man eine tiefe Trauer bewältigt und nach einem Verlust erneut zum Leben findet –

eine Komödie mit Herz und Poesie und einer nachdenkenswerten Botschaft.