Nather Henafe Alali Tickets - Hamburg, Literaturhaus Hamburg

Event-Datum
Mittwoch, den 24. Oktober 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Schwanenwik 38,
22087 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Literaturhaus Hamburg (Kontakt)

Ermäßigung für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger und Arbeitssuchende sowie NDR Kultur-Karteninhaber

***
Nather Henafe Alali
liest aus seinem Debütroman »Raum ohne Fenster«

»Ich will kein Flüchtling sein. Und ich will nicht Thema eines Zeitungsartikels sein, in dem es nicht um mich als menschliches Wesen geht. Nennt mich ein interkontinentales historisches Ereignis oder einen Schmerzsturm, der durch diese elende Welt fegt, aber nennt mich nicht Flüchtling.« »Der Syrer« heißt die Kolumne auf »Spiegel Online«, der dieses Zitat entnommen wurde und in der...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 12,00 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: Nather Henafe Alali
Nather Henafe Alali
liest aus seinem Debütroman »Raum ohne Fenster«

»Ich will kein Flüchtling sein. Und ich will nicht Thema eines Zeitungsartikels sein, in dem es nicht um mich als menschliches Wesen geht. Nennt mich ein interkontinentales historisches Ereignis oder einen Schmerzsturm, der durch diese elende Welt fegt, aber nennt mich nicht Flüchtling.« »Der Syrer« heißt die Kolumne auf »Spiegel Online«, der dieses Zitat entnommen wurde und in der Nather Henafe Alali seine Situation reflektiert. Der Autor, 1989 in Deir Azzor geboren, wurde 2012 in Syrien verhaftet, nachdem er als Student an einer friedlichen Demonstration gegen das Assad-Regime teilgenommen hatte. Er musste sein Studium der Zahnmedizin abbrechen und floh über Ägypten und die Türkei nach Deutschland. Seit 2013 lebt er in Berlin und ist mittlerweile als Kolumnist, Menschenrechtsaktivist und Publizist tätig. Mit »Raum ohne Fenster« (S. Fischer; Übersetzung: Rafael Sánchez Nitzl) hat er nun seinen Debütroman vorgelegt, in dem er seine Erfahrungen verarbeitet.

Der Roman erzählt von einem Paar, das sich liebt. Als er schwer verwundet wird und verschwindet, begibt sie sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. In der Fremde trifft sie auf seinen engsten Freund. Ihre Geschichte scheint eine Wende zu nehmen, denn nichts ist unwahrscheinlich in den Wirren dieses Jahrhunderts. Das Buch handelt von Verlust und Erschöpfung, davon, wie der Krieg die Heimat nimmt, aber nicht die Hoffnung und nicht die Widerstandskraft.

Moderation: Jan Ehlert

In Kooperation mit Tage des Exils 2018 – eine Initiative der Körber-Stiftung, Kulturpartner NDR Kultur
Bild: Literaturhaus Hamburg

Von António Lobo Antunes bis Feridun Zaimoglu, von A. L. Kennedy bis John Banville: Seit 1989 ist die weiße Villa am Schwanenwik auf der Uhlenhorst Heimat für Nobelpreisträger und Nachwuchsautoren, für Künstler und Theaterleute, für Philosophen und Diskutierfreudige – eben für alle, denen die Literatur mehr als eine nette Freizeitbeschäftigung ist.

Doch nicht nur Autoren und Autorinnen der ganzen Welt, sondern gerade auch das Publikum liebt die gastfreundliche Atmosphäre, das anregende Klima und das anspruchsvolle literarische Programm im wunderbar restaurierten spätklassizistischen Haus an der Außenalster.