Neujahrskonzert Bruchsal
Tickets für das Neujahrskonzert am 27.01.2019 im Bürgerzentrum Bruchsal. Das 15. Neujahrskonzert der Stadt Bruchsal - Karten im Vorverkauf sichern. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

15. Neujahrskonzert der Stadt Bruchsal Ludwig van Beethoven

Das traditionsreiche Mannheimer Stamitz-Orchester (gegr. 1778, neu gegr. 1922) unter der Leitung von Prof. Klaus Eisenmann.

Zu den aufgeführten Werken:

Zu den aufgeführten Werken:
Engelbert Humperdinck (1854-1921)

Ouvertüre zur Oper „Hänsel und Gretel“
Hänsel und Gretel – eine Oper in drei Akten nach dem Märchen der Gebrüder Grimm – aus der Feder des spätromantischen Komponisten Engelbert Humperdinck entstand anfangs der 1890er Jahre. Seine Schwester Adelheid bat ihn, für ein Kindertheaterstück einige Lieder zu komponieren. Was zunächst als kleines Singspiel gedacht war, wurde schließlich zu einem großartigen Bühnenwerk. Von den fünf Opern, die Humperdinck in der Folgezeit komponierte, konnte keine an den Erfolg von „Hänsel und Gretel” anknüpfen.


Robert Schumann (1810–1856)

Konzert von Violoncello und Orchester in a-moll, op. 129
Solist: Javier Huerta Gimeno
Schumann komponierte das Cellokonzert 1850 in einer Hochphase seines Lebens innerhalb von nur zwei Wochen. Ein Meisterwerk? Oder doch exaltierte Musik? Die Geister schieden sich. Widmungsträger Emil Bockemühl wollte es, wohl aufgrund des hohen Anspruchsniveaus, in dieser Form jedenfalls nicht aufführen, Schumann aber keine Änderungen vornehmen. So kam es, dass das Stück erst vier Jahre nach Schumanns Tod uraufgeführt wurde. Die Qualität des Soloinstruments wird das ganze Stück über in den Mittelpunkt gestellt. Das Cello darf mit viel Seele singen. Dabei spielt das Orchester hier und da einige Einwürfe und Überleitungen oder tritt mit dem Solisten in Dialog, aber meist begleitet es ihn mit vornehmer Diskretion.



Sergei W. Rachmaninow (1873-1943)

Sinfonie Nr. 2 in e-moll, op. 27
Rachmaninows zweite Sinfonie entstand in den Jahren 1906/07 während eines längeren Aufenthaltes des Komponisten in Dresden. Die Uraufführung ein Jahr später in Sankt Petersburg wurde von ihm selbst dirigiert. Er wollte mit dieser Komposition teilweise die Demütigungen und Kränkungen ausgleichen, die er im Gefolge seiner ersten Sinfonie hatte erleiden müssen. Einige Stellen weisen hauptsächlich im ersten Satz noch in der Tat direkt auf das getrübte Vorgängerwerk hin, wobei das übrige orchestrierte Werk in Schönklang schwelgt. Vor allem Scherzo und Finale geben sich ausgesprochen verspielt.