Bild: Neujahrskonzert - OsterodeBild: Neujahrskonzert - Osterode
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Information zur Veranstaltung

TRÄUME
Beschwingte Walzer und spritzige Schnellpolkas der Strauß-Dynastie – sie dürfen in keinem Neujahrskonzert nach Wiener Tradition fehlen. Durch das Programm des Göttinger Symphonie Orchesters zieht sich jedoch noch ein weiterer roter Faden, nämlich das Thema „Traum“, so wie in einer Fantasie des Kopenhagener Kapellmeisters Hans Christian Lumbye, der als „Strauß des Nordens“ bekannt wurde.
Dass traumhafte Stimmungen und Dreivierteltakt sich bestens vertragen, bewiesen neben diesen beiden noch drei weitere Komponisten: Emil Nikolaus von Reznicek schloss in seine Bühnenmusik zu August Strindbergs Drama „Ein Traumspiel“ einen „Wind- und Wellenwalzer“ ein. Der Elsässer Émile Waldteufel gab einem seiner beliebtesten Walzer den Titel „Mein Traum“. Und der „Walzerkönig“ selbst komponierte im zarten Alter von 19 Jahren seine „Jugendträume“ – sie mussten bei ihrer Uraufführung vor jubelndem Publikum nicht weniger als sechsmal wiederholt werden.
Begeisterung weckt regelmäßig auch Asya Fateyeva mit ihrem Instrument, das auf klassischen Podien ein seltener Gast ist: dem Saxophon. Die junge „Echo Klassik“-Gewinnerin brilliert in einem Originalwerk von André Caplet und einer Bearbeitung im doppelten Sinn: François Borne schrieb seine „Fantaisie brillante“ auf Melodien aus George Bizets „Carmen“ – ursprünglich jedoch für Flöte.