Bild: Neujahrskonzert im Augustinum - Heidelberg
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Information zur Veranstaltung

Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu "Der Freischütz"
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26
Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 "Rheinische"

Nelly Guignard, Violine
OEKUMENISCHE PHILHARMONIE
Frank Christian Aranowski

Carl Maria von Weber, Max Bruch und Robert Schumann - drei Komponisten, die die deutsche Romantik nachhaltig geprägt haben. Auch wenn Weber viele weitere bedeutende Werke hinterlassen hat, ist in der Aussage “Weber wurde geboren, um den ‘Freischütz’ zu komponieren” sicherlich ein Körnchen Wahrheit enthalten. Das Werk gilt als Inbegriff deutscher Romantik, und insbesondere die Ouvertüre verzaubert ihr Publikum heute noch genauso wie zu Zeit ihrer Entstehung 1821. Ähnlich verhält es sich mit Max Bruch, der vor allem für sein 1. Violinkonzert bekannt ist und von dem sich der große Johannes Brahms wiederum zu seinem Violinkonzert inspirieren ließ. Das Konzert schließt mit Schumanns berühmter 3. Symphonie, in der die fröhliche rheinische Lebensart aus der Sicht eines gebürtigen Sachsen musikalisch beschrieben wird. Die Solistin des Abends hatte übrigens 2009 erstmals als Schülerin in der Oekumenischen Philharmonie am letzten Pult der 2.Violinen gespielt und im Orchester ihren späteren Ehemann kennengelernt. Heute ist sie Ehefrau und Mutter - und stellvertretende Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters Luxemburg.