FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.
Bild: Shirokuro - Nicole Beutler, Tomoko Mukaiyama, Jean Kalmann

Derzeit sind keine Tickets für Shirokuro - Nicole Beutler, Tomoko Mukaiyama, Jean Kalmann im Verkauf.

* Angaben sind erforderlich

Information zur Veranstaltung

Nicole Beutler, Tomoko Mukaiyama und Jean Kalmann Karten für "Shirokuro" jetzt im Vorverkauf sichern.
 
SHIROKURO ist Japanisch und bedeutet wörtlich übersetzt „Weiß Schwarz“. SHIROKURO definiert Kontraste. Dunkelheit betont Licht, Klang betont Stille. Die Idee der Hölle skizziert den Himmel. Verspieltheit wird durch die Konfrontation mit Direktheit intensiviert.
 
Die Kompositionen Piano Sonata Nr. 6 und Nr. 5 von Galina Ustvolskaya, einer der bekanntesten russischen Komponistinnen des 20. Jahrhunderts, sind das schlagende Herz der Performance. Kraftvoll pulsierend dringt der Rhythmus bis zum innersten Kern vor und hallt in diesem kompromisslosen Tanzkonzert bis zum Ende nach. Die radikale Musik von Ustvolskaya (auch bekannt als „die Dame mit dem Hammer“) ist Motor sowohl für den physischen Ausdruck des Tänzers als auch den der Pianistin, bis auf dem Höhepunkt der Aufführung ein lyrisches Zwischenspiel basierend auf Schumanns Sechs Studien op. 56, dem treibenden Rhythmus Einhalt gebietet - bis eine technische Intervention die Atempause wieder unterbricht.
 
Stets gegenwärtig ist ein gegenseitiges Interesse der vier Künstlerinnen und Künstler an den jeweils anderen Disziplinen, die sich in diesem mächtigen Zusammenspiel künstlerischer Kräfte alle ebenbürtig sind. Der Tänzer Mitchell-Lee van Rooij, die Pianistin Tomoko Mukaiyama, die Choreografin Nicole Beutler und der international renommierte Lichtdesigner Jean Kalman haben eine Arbeit von großer Präzision und unnachgiebiger Energie kreiert, die das Publikum dazu herausfordert, sich den eigenen existentiellen Kontrasten zu stellen.