Night Fever. Design und Clubkultur 1960 bis heute - Eintritt Sonderausstellung Tickets - Weil am Rhein, Vitra Design Museum

Event-Datum
17.03.2018 - 09.09.2018
Event-Ort
Charles-Eames-Straße 2,
79576 Weil am Rhein
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Vitra Design Stiftung gGmbH (Kontakt)

* Nutzen Sie unseren Preisvorteil bei Kombitickets.
(Eintritt aktuelle Sonderausstellung Vitra Design Museum & Schaudepot)

** Ermäßigungen: Jugendliche ab 12, Studenten, Senioren, Menschen mit Behinderung
Gruppen ab 10 Personen: info@design-museum.de
Ticketpreise
von 11,00 EUR bis 17,00 EUR und Ermäßigungen
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Night Fever. Design und Clubkultur 1960 bis heute - Eintritt Sonderausstellung

Bild: Night Fever. Design und Clubkultur 1960 bis heute - Eintritt Sonderausstellung
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Nachtclubs und Diskotheken sind Epizentren der Popkultur. Seit den 1960er Jahren versammelte sich hier die Avantgarde, um gesellschaftliche Normen infrage zu stellen und andere Ebenen der Wirklichkeit zu erkunden. Viele Clubs waren Gesamtkunstwerke, bei denen Innenarchitektur und Möbeldesign, Grafik und Kunst, Licht und Musik, Mode und Performance miteinander verschmolzen. »Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute« ist die erste umfassende Ausstellung zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Die gezeigten Beispiele reichen von italienischen Clubs der 1960er Jahre, die von Vertretern des Radical Design geschaffen wurden, bis hin zum legendären Studio 54, in dem Andy Warhol Stammgast war – von dem Club Haçienda in Manchester, der von Ben Kelly entworfen wurde, bis hin zu den Konzepten von OMA für ein neues Ministry of Sound in London. Neben Möbeln, Modellen und Mode umfasst die Ausstellung seltene Filmdokumente, Musikbeispiele, Grafikdesign sowie zeitgenössische Positionen von Künstlern und Fotografen wie Mark Leckey, Chen Wei oder Musa N. Nxumalo. Ergänzt durch raumgreifende Installationen mit Musik und Lichteffekten, entführt »Night Fever« den Besucher auf eine faszinierende Reise durch Subkulturen und Glitzerwelten.

The nightclub is one of the most important design spaces in contemporary culture. Since the 1960s, nightclubs have been epicentres of pop culture, distinct spaces of nocturnal leisure providing architects and designers all over the world with opportunities and inspiration. »Night Fever. Designing Club Culture 1960 – Today« offers the first large-scale examination of the relationship between club culture and design, from past to present. The exhibition presents nightclubs as spaces that merge architecture and interior design with sound, light, fashion, graphics, and visual effects to create a modern Gesamtkunstwerk. Examples range from Italian clubs of the 1960s created by the protagonists of Radical Design to the legendary Studio 54 where Andy Warhol was a regular, from the Haçienda in Manchester designed by Ben Kelly to more recent concepts by the OMA architecture studio for the Ministry of Sound in London. The exhibits on display range from films and vintage photographs to posters, flyers, and fashion, but also include contemporary works by photographers and artists such as Mark Leckey, Chen Wei, and Musa N. Nxumalo. A spatial installation with music and light effects takes visitors on a fascinating journey through a world of glamour and subcultures – always in search of the night that never ends.

Boîtes de nuit et discothèques sont des épicentres de la culture pop. Depuis les années 1960, l’avant-garde se retrouve dans ces lieux de questionnement des normes et de création de réalités alternatives. Ainsi, de nombreuses discothèques s’élèvent au rang d’œuvre totale moderne, mêlant sans précédent architecture d’intérieur et design de mobilier, art et impression graphique, lumière et musique, mode et performance. »Nightfever. Designing Club Culture 1960 – Today« est la première exposition dédiée à une histoire exhaustive internationale du design et de la culture des discothèques. Parmi les exemples présentés, les clubs italiens des années 1960 créés par des personnalités du design radical, le légendaire Studio 54, où Andy Warhol avait ses habitudes, le Haçienda de Ben Kelly à Manchester, jusqu’au concept du cabinet d’architectes OMA pour le Ministry of Sound de Londres. Aux côtés du mobilier, des maquettes et des pièces de mode, l’exposition comprend également des documentaires filmographiques rares, des exemples de musiques, des designs graphiques ainsi que les positionnements contemporains d’artistes et de photographes tels que Mark Leckey, Chen Wei ou Musa N. Nxumalo. Complétée par de vastes installations musicales avec effets lumineux, »Nightfever. Designing Club Culture 1960 – Today« entraîne le visiteur dans un voyage fascinant à travers la subculture et le monde du glamour.
Bild: Vitra Design Museum

Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein zählt zu den führenden Designmuseen weltweit. Es erforscht und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Designs und setzt diese in Beziehung zu Architektur, Kunst und Alltagskultur. Im Hauptgebäude von Frank Gehry präsentiert das Museum jährlich zwei große Wechselausstellungen, darunter große Einzelausstellungen wie »An Eames Celebration« (2017) zum Designerpaar Charles und Ray Eames, »Alexander Girard. A Designer´s Universe« (2016) oder Alvar Aalto (2014) sowie vielfältige Themenausstellungen wie »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« (2017) oder »Das Bauhaus #allesistdesign« (2015).Parallel dazu werden in der Vitra Design Museum Gallery temporäre Ausstellungen gezeigt, die einen aktuellen und oftmals experimentellen Ansatz verfolgen.

Das Vitra Schaudepot von Herzog & de Meuron präsentiert circa 400 Schlüsselobjekte seiner fast 20.000 Objekte umfassenden Sammlung und zählt damit zu den weltweit größten Dauerausstellungen und Forschungsstätten zum modernen Möbeldesign. Darüber hinaus werden im Vitra Schaudepot jährlich drei bis vier sammlungsbezogene Wechselausstellungen gezeigt. Viele Ausstellungen entstehen in Zusammenarbeit mit bekannten Designern und befassen sich mit zeitgenössischen Themen wie Zukunftstechnologien, Nachhaltigkeit, Mobilität oder sozialer Verantwortung. Andere richten ihren Fokus auf historische Themen oder zeigen das Gesamtwerk bedeutender Gestaltungspersönlichkeiten. 

Grundlage der Arbeit des Vitra Design Museums ist eine Sammlung, die neben Schlüsselstücken der Designgeschichte auch mehrere bedeutende Nachlässe umfasst. Die Museumsbibliothek und das Dokumentenarchiv stehen Forschern auf Anfrage zur Verfügung. Die Ausstellungen des Museums sind als Wanderausstellungen konzipiert und werden weltweit präsentiert. Auf dem Vitra Campus werden sie um ein vielfältiges Begleitprogramm aus Events, Führungen und Workshops ergänzt.

Das Vitra Design Museum ist auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein beheimatet. Vom Bahnhof, der von Zug und Tram angefahren wird, können Besucher den ausgeschilderten Fußweg innerhalb von 15 Minuten zurücklegen. Auch eine Busverbindung besteht von der Tramhaltestelle direkt an den Campus. Autofahrer finden auf dem Besucherparkplatz ausreichend Abstellplätze.

Vitra Design Museum, Weil am Rhein