Nur Pferden gibt man d. Gnadenschuss ca. 2:15 Tickets - Coburg, Großes Haus

Event-Datum
Samstag, den 06. April 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Schloßplatz 6,
96450 Coburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Landestheater Coburg (Kontakt)

Ermäßigungen Großes Haus*
Familienpassinhaber, Schüler, Studenten, Bundesfreiwilligendienstler, ALG I- und ALG II-Empfänger erhalten 50 % Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis.
Schwerbehinderte erhalten auch bei Premieren 50 % Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis; ab Merkmal „B" erhält die Begleitperson eine kostenfreie Eintrittskarte. Freikarte für Merkmal „B" nur buchbar an der Theaterkasse.

Gruppen-Tickets
25 % für Gruppen ab 25 Personen. Schülergruppen ab 20 Personen erhalten eine Ermäßigung von 70%, ebenso deren Begleitpersonen. Nur buchbar an der Theaterkasse.
Mehr Info)
Ticketpreise
von 13,00 EUR bis 37,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss - Landestheater Coburg
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Horace McCoy

Amerika in den 30er Jahren zur Zeit der Wirtschaftskrise: Die Aussicht auf ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Dollar und auf regelmäßige warme Mahlzeiten lockt zahlreiche Menschen in einen Tanzmarathon. Die Regeln des Wettbewerbs sind hart: Nur alle zwei Stunden gibt es eine zehnminütige Pause für die Teilnehmer. Wer zu Boden geht, hat 30 Sekunden Zeit wieder auf die Beine zu kommen und ansonsten heißt es ununterbrochen bis zur Erschöpfung zu tanzen. Dem Paar, das sich bis zum Schluss auf den Beinen halten kann, winkt das Preisgeld. Unter den vielen verzweifelten Glückssuchern finden sich auch Gloria und Robert, zwei arbeitslose Filmstatisten. Der Zufall hat die Beiden zusammengeführt. Während der Tanzmarathon für die einen ein gnadenloser Wettbewerb ist, erleben die Zuschauer auf den Rängen eine Show, die an Zynismus kaum zu übertreffen ist. Und um dem Konkurrenzkampf noch einen zusätzlichen Kick zu verschaffen, müssen die ohnehin schon völlig erschöpften Teilnehmer in Derbys gegeneinander antreten. Gloria und Robert halten lange durch, doch dann muss Gloria erkennen, dass der Gewinn eine einzige Lüge ist. Desillusioniert bittet sie Robert um einen letzten Freundschaftsdienst.

Mit seinem Erstlingsroman „They shoot horses, don´t they?" (1935) schuf der amerikanische Schriftsteller Horace McCoy (1897-1955) eine beeindruckende Parabel auf die Verrohung einer Gesellschaft in Zeiten wirtschaftlicher Not. In einer Coburger Theaterfassung wird Schauspieldirektor Matthias Straub McCoys Roman auf die Bühne bringen – wieder mit dabei der Coburger Chor „Unerhört".