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Bild: Nur drei Worte - Tournee-Theater ThespiskarrenBild: Nur drei Worte - Tournee-Theater Thespiskarren
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Information zur Veranstaltung

Theatergastspiel NUR DREI WORTE
Soltau
Im Rahmen der Theatergastspiele in der Aula des Gymnasiums präsentiert die Stadt Soltau am 13. November das Theaterstück NUR DREI WORTE mit Lisa Wildmann, Julia Bremermann, Natalie O’Hara und René Dan Steinke.

In dem temporeichen Stück verabreden sich zwei befreundete Paare zum Dinner aus Anlass des 20-ten Hochzeitstages von Tess und Curtis. Er ist Lehrer, sie engagierte Verlegerin, ihre Gäste sind die Kunsthändlerin Bonnie und Annie, eine Masseurin. Man kennt sich seit Jahren, unternimmt viel zusammen. Doch plötzlich kündigen Tess und Curtis an, sich trennen zu wollen. Obwohl sie sich noch lieben, beklagt Tess »so ein Gefühl, als habe sie etwas aufgegeben«. Curtis ist aus Respekt vor ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung überraschend schnell einverstanden und in den drei Worten »Wir trennen uns« deutet nichts auf das beginnende Drama hin. Annie und Bonnie jedoch sind bestürzt. Auf ihre Beteuerungen, wie sehr sie die beiden Freunde lieben und immer lieben werden, folgt schon bald ein wahres Feuerwerk messerscharfer Dialoge, in denen die Vier ihre so sicher geglaubte, fast familiäre Beziehung genüsslich zerlegen. Die Masken kultivierter Weltläufigkeit fallen. Die auf Hochglanz polierte bürgerliche Fassade erhält so tiefe Risse, dass die wechselseitigen Boshaftigkeiten das dünne Eis der Konvention endgültig zerbrechen lassen.

Der englische Titel des Stücks, „Three little words“, verweist direkt auf die Worte »I love you«, die in der englischen Alltagssprache nicht nur häufig, sondern oft wahllos verwendet werden. Die ständigen Liebes- und Freundschaftsbeteuerungen der beiden Paare erweisen sich als leere Floskeln, drei kleine Worte als sozialer Kitt für jede Gelegenheit, bar jeder Exklusivität und Intimität, ohne die echte Liebe schwer gedeihen kann. Und nähme dieser turbulente, vielschichtige, abgründig romantische Theaterabend zuletzt nicht eine unerwartete Wendung, wäre es eben kein Stück der ebenso scharfsinnigen wie virtuosen Dramatikerin Joanna Murray-Smith.