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Ohne Sicht | Tiresias - Konzert im Dunkeln mit dem Kairos Quartett Tickets - Rheinsberg, Schlosstheater

Event-Datum
Samstag, den 23. Oktober 2021
Beginn: 16:00 Uhr
Event-Ort
Kavalierhaus der Schlossanlage,
16831 Rheinsberg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Musikkultur Rheinsberg gGmbH (Kontakt)

Die Bestuhlung ist auf 1,5 m Abstand zwischen den Paaren eingerichtet. Bitte beachten Sie jeweils aktuell die Hinweise zu Covid-19 auf unserer Webseite www.schlosstheater-rheinsberg.de/tickets

Ermäßigungen in Höhe von 25% erhalten Schüler und Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte (ab 70%), Wehrdienst- und Bundesfreiwilligendienst-Leistende, Helfer im sozialen Jahr sowie Arbeitslosengeld-II-Empfänger.

Rollstuhlplätze bitte direkt über die Musikkultur Rheinsberg Tel. 033931 72117 oder die Tourist-Information Rheinsberg bestellen Tel.: 033931-34940

Kinder und Jugendliche (4 bis...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 12,00 EUR und Ermäßigungen *
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Ohne Sicht | Tiresias - Konzert im Dunkeln mit dem Kairos Quartett

Bild: Ohne Sicht | Tiresias - Konzert im Dunkeln mit dem Kairos Quartett
Die antike Figur des blinden Sehers Tiresias tritt mehrfach an prominenten Stellen in antiken Erzählungen auf. Er, der sich wie keiner vor ihm und wenige nach ihm, als er noch sehend war, zwischen weiblicher und männlicher Erscheinung wandelte, hat ein Erfahrungswissen wie kein Sehender. Er gibt Odysseus Auskunft aus dem Reich der Verstorbenen. • Weit im Raum verteilt, nimmt das Kairos Quartett sich selbst und dem Publikum die Sicht und spielt Georg Friedrich Haas´ »In ijj. Noct.«, wie vom Komponisten verlangt, in stockfinsterer Dunkelheit. • 2001 hat das Kairos Quartett dieses spektrale und kommunikative Stück in der Franzensfeste (Bressanone, Italien) uraufgeführt und seitdem an verschiedensten Orten weltweit aufgeführt. • Kaum eine Komposition der letzten Jahrzehnte gibt so unmittelbar eine Antwort auf das Thema der »Safe Spaces?« der Corona-Pandemie. Durch den Wegfall des Sehens wird der geforderte Mindestabstand irrelevant – an seine Stelle treten die aus den vier Ecken des Saales kommende Klänge der Quartettmitglieder, deren Wahrnehmung von Nähe und Ferne anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, und zugleich sind die Musizierenden im Raum während der 50 bis 60 Minuten Dauer intensiv miteinander verbunden.