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Bild: On a Clear Day - Milla KoistinenBild: On a Clear Day - Milla Koistinen
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Information zur Veranstaltung

On a Clear Day ist das letzte Stück einer Performance-Serie, inspiriert von den Werken der in Kanada geborenen, US-amerikanischen Malerin Agnes Martin. Martin verfolgte eine bemerkenswert hypnotische, zwingende und musikalisch lesbare Wiederholung in ihren Werken, dennoch zelebrieren die Gemälde, was sie als "abstrakte Emotionen" bezeichnete - Freude, Liebe, Erfahrungen der Unschuld, Freiheit, Schönheit und Vollkommenheit.
Ihr charakteristischer Stil war durch die Betonung von Linien und Raster geprägt, ebenso wie durch Felder in sehr subtil gehaltenen Farbvariationen. Martins Arbeit wird als pure Abstraktion klassifiziert, in denen Raum, Metaphysik und emotionale Zustände durch Malerei, Zeichnung und Druck erforscht werden.

Das Stück bildet die hypnotische Sinnesempfindung von Unendlichkeit in der Malerei von Agnes Martin nach. Es variiert graduell in Dynamik, Tempo, Form und Intensität. Die Choreographie besteht aus Bewegungselementen, die langsam aus einem Muster in ein anderes übergehen. Die Bewegung schafft Ordnung, fast eine Starrheit und eine selbstauferlegte Nüchternheit. Sie variiert von Symmetrie zu Asymmetrie und spielt mit den Verlagerungen zwischen beiden Polen. 
In diesem Projekt hat Milla Koistinen eng mit dem Lichtdesigner Ladislav Zajac und dem Komponisten Paul Valikoski zusammengearbeitet, so dass alle drei Disziplinen ihren eigenständigen, gleichberechtigten Beitrag zu dieser installativen Performance leisten.

Martin sprach häufig von der Bedeutung der Resonanz im Betrachter bei der Erstellung ihrer Werke. “I would like [my pictures] to represent beauty, innocence and happiness. […] I would like them all to represent that. Exaltation.”