Orpheus in der Unterwelt - Frankenfestspiele Röttingen Tickets - Röttingen, Burg Brattenstein, Burghof

Event-Datum
Freitag, den 21. August 2020
Beginn: 20:30 Uhr
Event-Ort
Herrnstr.1,
97285 Röttingen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Röttingen (Kontakt)

Bitte beachten Sie, dass grundsätzlich alle Ermäßigungen nur telefonisch im Festspielbüro unter 09338/9728-55 oder per E-Mail an karten@frankenfestspiele.de bestellt werden können!

Ermäßigungsberechtigungen:
5,- € Ermäßigung für Schüler und Studenten
10% Ermäßigung für:
- Schwerbehinderte ab 80 % sowie die Begleitperson, wenn "B" im Ausweis, Rollstuhlfahrer
- Inhaber der FN-Card PREMIUM (gültig für 2 Personen)
- Inhaber der mainfrankenCard (gültig für 1 Person)
- Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte

weitere Ermäßigungen:
- Familienticket (2 Erwachsene u. bis zu 2...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 33,00 EUR bis 42,90 EUR
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Bild: Frankenfestspiele Röttingen
Operette von Jacques Offenbach
Text von Hector Cremieux und Ludovic Halevy

Die Uraufführung von "Orpheus in der Unterwelt" fand 1858 im Theater Bouffes-Parisiens in Paris statt. Eine neue Form der Unterhaltung war geboren: Die moderne Operette. Jacques Offenbach erlebte damit einen rauschenden Erfolg, und seitdem reißt das Werk die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin. Wohl jeder kennt und liebt den berühmten Can-Can beim Höllenfest des Pluto und das Lied des Styx "Als ich einst Prinz war von Arkadien".

Im Zentrum dieser köstlichen Parodie auf die griechische Göttersage steht die verkorkste Ehe von Orpheus und Eurydike. Ein wahrer Rosenkrieg ist entfacht. So freut sich Orpheus außerordentlich, als seine Angetraute von ihrem Liebhaber Pluto, dem Herrn der Hölle, entführt wird. Gerade erhofft Orpheus sich neue Liebesabenteuer, da verlangt die öffentliche Meinung von ihm, Eurydike von den Göttern zurückzufordern, damit das Ansehen der Antike nicht beschädigt wird. Der von Jupiter herbeizitierte Pluto leugnet, Eurydike je gesehen zu haben. Um der Sache auf den Grund zu gehen, begibt sich die gesamte Göttergesellschaft in die verruchte Unterwelt.

Jacques Offenbach ist in dieser Operette nichts heilig: Die Götterfiguren der Antike werden von ihrem Sockel gestoßen und in ihren allzu menschlichen Schwächen gezeigt. Der „Mozart der Champs-Élysées“, wie Offenbach in Paris genannt wurde, ist ein Garant für mitreißende, tänzerisch wirbelnde Melodien und hat mit dieser amüsanten Travestie ein wahres Meisterwerk geschaffen.