Bild: Oxalys
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Information zur Veranstaltung

Oxalys

Das Kammermusikensemble Oxalys wurde 1993 an der Brüsseler Musikhochschule gegründet und nahm bald einen festen Platz in der internationalen Musiklandschaft ein. Die Originalbesetzung des Ensembles – Streichquintett, Flöte, Klarinette und Harfe – wird immer wieder durch andere Instrumente ergänzt, um das Repertoire zu erweitern und außergewöhnliche Projekte zu realisieren.

Das Repertoire von Oxalys spiegelt die europäische Kultur wider. Sein Programm zeugt von der Bemühung, die Verbindungen und Gegensätze der verschiedenen Nationen und Epochen zu reflektieren. Für die vokale Kammermusik arbeitet Oxalys dabei mit erstklassigen Solisten wie Laure Decampe, Christianne Stotijn, Claire Lefilliâtre, Dietrich Henschel, Nikolay Borchev, und Christoph Prégardien zusammen.

Oxalys wird regelmäßig vom Festival van Vlaanderen, dem Festival de Wallonie und von Ars Musica eingeladen und tritt auf den wichtigsten Bühnen Belgiens wie Bozar, deSingel, Bijloke und Concertgebouw in Brügge auf. Zahlreiche Tourneen führten das Ensemble ans Concertgebouw in Amsterdam, zum Schleswig Holstein Musik Festival, dem Kirchenfestival Schwäbisch Gmünd, ins Beethoven Haus Bonn, ans Berliner Konzerthaus, nach Mecklenburg Vorpommern und zum Rheingau Festival, zum Auditorio Nacional Madrid, dem Palau de Música Valencia, der Sociedad Filarmónica Bilbao, dem Kennedy Center und der Library of Congress in Washington, zur Philharmonie in St. Petersburg, in die Vereinigten Staaten, nach Italien, in die Arabischen Emirate, nach China und Japan. Seine Konzerte werden von den wichtigen europäischen Rundfunkanstalten übertragen.

Oxalys ist Preisträger der Stiftung Euphonia und hat mit dem Alban Berg Quartett für eine ausschließlich Richard Strauss gewidmete CD zusammengearbeitet. Die Discographie des Ensembles beeinhaltet Werke von Mozart und Ries sowie von Komponisten des Impressionismus und des Post-Impressionismus, außerdem Russische Musik des 20. Jahrhunderts und Bearbeitungen verschiedener Mahler-Werke für den “Verein für Musikalische Privataufführungen in Wien“.

Die Mezzosopranistin Christianne Stotijn studierte zunächst Violine und erhielt danach eine Stimmausbildung bei Udo Reinemann am Amsterdamer Konservatorium sowie bei Jard van Nes, Noelle Barker und Dame Janet Baker. Stotijn gewann zahlreiche Preise, u.a. den „ECHO Rising Stars“ (2005/06), den „Borletti-Buitoni Trust Award“ (2005) und den Niederländischen Musikpreis (2008).