Bild: Panikherz - Junges Theater Göttingen Bild: Panikherz - Junges Theater Göttingen
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Information zur Veranstaltung

Panikherz - Junges Theater Göttingen 

20 Jahre nach der Popliteratur am Jungen Theater und 158 Jahre Isolation der aktiven Komponenten des Cocastrauches durch Albert Niemann in Göttingen.

Göttingen vor 158 Jahren im Winter: Albert Niemann isoliert im Laboratorium von Friedrich Wöhler in Göttingen die aktiven Komponenten des Cocastrauches. Er gibt dem Alkaloid den Namen Kokain. Etwa 135 Jahre später entdeckt der Göttinger Max-Planck-Gymnasiast Benjamin von Stuckrad-Barre den Stoff für sich und macht ihn zu seiner Lebensdroge. Er hört Udo Lindenberg, schreibt berauscht und berauscht sich schreibend. Stuckrad-Barre ist jetzt Popliterat, mischt Göttingen auf und wird weit bekannt durch Bücher, Talkshows und Exzesse. Dann der Zusammenbruch. Er schwört dem Rausch ab und schreibt „Panikherz“ – das Buch zu seinem Leben.

Das Junge Theater würdigt den berühmten und berüchtigten Pfarrerssohn der Stadt Göttingen, indem es seinen 500-Seiten-Roman verdichtet auf die Bühne bringt. In Erinnerung an die Zeiten vor 20 Jahren, als die Popliteratur den Spielplan des Jungen Theaters prägte. Als die Kunst noch Pop war und Pop Kunst.

Es ist uns eine große Ehre, die Gelegenheit zu haben, fast zeitgleich mit dem berühmten Thalia-Theater Hamburg die „zweite“ Uraufführung von „Panikherz“ am Jungen Theater präsentieren zu dürfen.