Bild: Peer Gynt - Ein norwegischer Mythos
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Information zur Veranstaltung

Voran seinem Trosse reitet Peer Gynt auf goldhuf‘gem Rosse. Die Mähr´ hat ´nen Federbusch zwischen den Ohren. Selbst hat er Handschuh´ und Säbel und Sporen. Der Mantel ist lang und mit Taft ausgeschlagen. Wacker sind die, die hinter ihm jagen. Er aber sitzt doch am stracksten zu Pferde, er aber strahlt doch am hellsten zur Erde. Die Weiber verneigen sich. Alle gewahren Kaiser Peer Gynt und seine Heerscharen. Nickel und Silber, ein blankes Geriesel, streut er hinunter wie Hände voll Kiesel“
(Henrik Ibsen, Peer Gynt)

Der Träumer und Phantast Peer Gynt verfolgt das Ziel, Reichtum anzusammeln und schließlich Kaiser der Welt zu werden. So begibt er sich auf eine Reise um die Welt und trifft bald auf die zynischen, amoralischen Trolle. Er kann sich deren Manipulation nicht entziehen und wird selbst immer skrupelloser und unmenschlicher. Seine Reise entpuppt sich schließlich als Suche nach dem Sinn der eigenen Existenz. Nur die aufrichtige Liebe Solveigs und Gedanken der Reue können Peer Gynt aus den Verstrickungen befreien und ihm Ruhe schenken.

Henrik Ibsen schrieb „Peer Gynt“ nach der Vorlage norwegischer Feenmärchen von Peter Christen Asbjørnsen, die zwischen 1845 und 1848 unter dem Titel Norske Huldre-Eventyr og Folkesagn erschienen waren. Edvard Gried komponierte dazu eine Schauspielmusik, die inzwischen zu den populärsten der klassischen Musik gehört. Im romanischen Kreuzgang ist eine einzigartige Version des norwegischen Feenmärchens für Sopran, Chor, Klavier und Rezitator zu erleben.

Dieses Konzert ist eine Kooperation mit den Kreuzgangspielen Feuchtwangen.

Christiane Karg, Sopran
Gerold Huber, Klavier
Achim Conrad, Rezitation
Gesangsensemble
Schauspieler der Kreuzgangspiele

(Foto: Gisela Schenker)