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Bild: Permanent trendresistent - Franziska Troegner
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Permanent trendresistent

"Eine Konfektionsgröße ist kein Lebensinhalt" – Anekdotisches von Franziska Troegner

Nicht nur mit ihrer schauspielerischen Vielseitigkeit entzieht sich Franziska Troegner jeder Normierung. Ihre Autobiografie brachte sie unter dem Titel »Fürs Schubfach zu dick« heraus. Das Publikum kennt und liebt sie als eine Frau, die sich mit natürlichem Charme, Witz und Bodenständigkeit behauptet. In ihrem neuen Buch erzählt Franziska Troegner Geschichten über Film, Theater und Kabarett, wie es war im Osten, wie es heute ist. Mit Schwung serviert die Schauspielerin Theaterschnurren wie die über »Mackie Messer in Barcelona«, wo ein Gastspiel des Berliner Ensembles nicht ohne kriminelle Verwicklungen abging. Sie nimmt den Leser hinter die Kulissen von Dreharbeiten mit und in ihren privaten Alltag. Sogar an den eigenen Herd, an dem die passionierte Köchin gerne solide Hausmannskost zubereitet. Sie erzählt mal heiter, mal nachdenklich, ohne Scheu, Betroffenheit zu zeigen oder auch Distanz auszusprechen.

Franziska Troegner wurde am 18. Juli 1954 in Berlin geboren. Ihr Vater war Kabarettist und Schauspieler, ihre Mutter Sängerin. Als Fünfjährige absolvierte sie ihren ersten Bühnenauftritt am Berliner Metropol-Theater, ab 1969 wirkte sie im Jugendstudio des Berliner Kabaretts Die Distel mit. Nach dem Abitur erhielt sie eine schauspielerische Ausbildung am Berliner Ensemble, dem sie von 1976 bis 1993 angehörte. Dort stand sie unter anderem als Stumme Kattrin in der »Mutter Courage«, als Polly Peachum in der »Dreigroschenoper« und als Grusche im »Kaukasischen Kreidekreis« auf der Bühne. Ab Mitte der siebziger Jahre übernahm sie Rollen in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen, so in der 4-teiligen Fernsehproduktion »Johann Sebastian Bach«, in den Filmen »Ein Engel im Taxi«, »Anna und das Familiengespenst«, »Die Gänse von Bützow« und als Minna von Barnhelm.

Sie wirkte zudem in über 500 Hörspielproduktionen mit. Im Jahr 1981 verlieh ihr die Berliner Zeitung den Kritikerpreis, 1989 erhielt sie den Kunstpreis der DDR. Seit 1993 arbeitet sie freiberuflich vor allem in Fernsehproduktionen, war die langjährige Sketch-Partnerin von Diether Krebs und Dieter Hallervorden, wurde in der Rolle der Schwester Gertrud in der ZDF-Serie Der Landarzt einem breiten Publikum bekannt und brillierte als »Mama« in der MDR-Kinderserie »Mama ist unmöglich«. 2005 wirkte sie an der Seite von Johnny Depp im Hollywoodfilm »Charlie und die Schokoladenfabrik« mit. Seit 2000 hält sie einen jährlichen Chanson/ Interpretations-Workshop an der Hochschule für Musik und Theater Rostock ab. Sie tritt mit literarischen und kabarettistisch-musikalischen Soloprogrammen auf. Im August 2009 erschien ihre Autobiographie »Fürs Schubfach zu dick«.