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Bild: Phoenix FoundationBild: Phoenix Foundation
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Information zur Veranstaltung

Rhythmus. Tempo. Leidenschaft – Phoenix Foundation präsentiert Trommlerinnen aus Ruanda

„Rockin‘ in Rwanda“ ist die berührende Geschichte einer außergewöhnlichen musikalischen Begegnung: Jugendliche Jazzmusiker aus Rheinland Pfalz trafen 2018 in Ruanda auf „Ingoma Nshya“, die einzige weibliche Trommlergruppe des afrikanischen Landes – und waren überwältigt. Jetzt kommen die Trommlerinnen zum Gegenbesuch nach Deutschland und treten gemeinsam mit der Phoenix Foundation, dem LandesjugendJazzorchester Rheinland Pfalz, auf 7 Konzertbühnen zwischen Rhein und Mosel auf. 

„Als wir das erste Mal die Trommeln gehört und gespürt haben, sind mir fast die Tränen gekommen“, erinnert sich Philip Suheimer, Posaunist der Phoenix Foundation. „Ich habe noch nie jemanden erlebt, der mit so viel Leidenschaft und Energie Musik macht.“ Als musikalische Botschafter reisten Philim Suheimer und seine Mit-Musiker 2018 nach Ruanda . Dreimal traten die Big Band-Jazzer und die 17 Frauen zusammen auf - mit „Rockin’ in Rwanda“, einem Arrangement für Drums und Bläser: rhythmusbetont, temporeich und leidenschaftlich. Aus dem furiosen Auftakt wurde eine musikalische Freundschaft.  “Rockin‘ in Rwanda” ist auch der Titel des Dokumentarfilms, in dem die Phoenix Foundation die Geschichte ihrer außergewöhnlichen musikalischen Begegnung mit Ingoma Nshya erzählt. Vor allem aber ist „Rockin‘ in Rwanda“ ein Lebensgefühl, das die jugendlichen Jazzer seit damals nicht mehr losgelassen hat.  „Die Trommlerinnen haben eine einzigartige Weise, an die Musik heranzugehen“, berichtet Frank Reichert, Leiter und Dirigent der Phoenix Foundation. „Ihre Trommelrhythmen und Tänze entwickeln die Frauen selbst und setzen damit einen aufregenden Akzent in der sonst hauptsächlich männlich dominierten Musikszene Ruandas. Im Alltag sind die meisten von ihnen Hausfrauen und Bäuerinnen. Für die Musik, für Proben und für Auftritte nehmen sie bis zu zwei Stunden Fußmarsch auf sich. Sie spielen ohne Noten, einfach aus dem Bauch heraus. Das ist eine völlig andere Herangehensweise an Musik, als wir sie sonst praktizieren. Eine Herausforderung und eine Bereicherung.“ 

Dieser lebendige Austausch von Musik-Erlebnissen ist Ziel der Arbeit im Landesjugend-Jazzorchester. Dabei geht es auch darum, jungen Musikern Weltoffenheit zu vermitteln und sie mit neuen, inspirierenden Ideen zu erreichen. In Ruanda ist dieses Konzept voll aufgegangen. „Wir haben im gelernt, viel mehr aufeinander einzugehen innerhalb der Band“, zieht Posaunist Philip Suheimer Bilanz. „Und wir haben etwas von der Energie der Trommlerinnen übernommen.“ Die Partnerschaft Rheinland-Pfalz hat 2018 die Reise des LandesjugendJazzorchesters nach Ruanda gefördert. Jetzt übernimmt sie auch für den Gegenbesuch einen wichtigen Part. So können 17 Ingoma Nshya-Trommlerinnen vom xx. Mai bis xx. Juni 2020 zu Gast in Deutschland sein und gemeinsam mit ihren jugendlichen Freunden von der Phoenix Foundation das Publikum zwischen Rhein und Mosel verzaubern.