Bild: Piano Nobile
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Information zur Veranstaltung

Sie erschuf „Momente extremer Schönheit“, schrieb die FAZ über Momo Kodama. Aber nicht nur deutsche Zeitungen, auch die internationale Musikkritik wie die New York Times oder BBC äußern ihre staunende Bewunderung über die japanische Pianistin, die ihre Ausbildung in Europa bei András Schiff, Murray Perahia und Vera Gornostaeva erhielt und bereits 1991 als jüngste Preisträgerin den Münchener ARD-Wettbewerb gewann. Ein präziser, glasklarer Anschlag – Ausdruck absoluter technischer Souveränität – gilt mittlerweile als ihr Markenzeichen.

Nicht weniger verblüfft das umfassende und mutige Repertoire: CD-Aufnahmen mit Werken von Chopin, Ravel, Debussy, Messiaen und etlichen Komponisten des 21. Jahrhunderts brachten die Klassikwelt in den letzten Jahren zum Auf-horchen. In ihren Solorecitals spannt Kodama gerne einen weiten Bogen vom Barock über die Klassik bis in die heutige Zeit. Dabei gelingt ihr Erstaunliches: Etwa die Konturen und Abstufungen hinter impressionistischen Farb- und Klangspielen präzise freizulegen – oder umgekehrt die Formenstrenge einer Bach‘schen Fuge in pure Kantabilität aufzulösen. Kein Wunder, dass heutige Komponisten wie Jörg Widmann oder Toshio Hosokawa der Ausnahmevirtuosin ihre Werke zueigneten.

Das neueste Widmungsstück für Kodama stammt aus der Feder des jungen Briten Christian Mason und erlebt im Rahmen der „Piano Nobile“-Reihe seine Uraufführung. Erst 2015 wurde Mason für sein Schaffen voll strahlender Leuchtkraft mit dem Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet.