FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.
Bild: Polski transfer - Festival des aktuellen polnischen TheatersBild: Polski transfer - Festival des aktuellen polnischen Theaters
Sichern Sie hier Ihre Tickets für Polski transfer und erleben Sie das Festival des aktuellen polnischen Theaters vom 22.11.-02.12.2018 im Hellerau Dresden live. weitere Infos

Derzeit sind keine Tickets für Polski transfer - Festival des aktuellen polnischen Theaters im Verkauf.

* Angaben sind erforderlich

Information zur Veranstaltung

Polski transfer - Festival des aktuellen polnischen Theaters

Anlässlich der 100-jährigen Unabhängigkeit Polens wird mit Performances, Musik, Filmen, Installationen, Begegnungen und Diskussionen ein breites Spektrum ausgewählter künstlerischer Positionen des polnischen aktuellen Theaters präsentiert. Das polnische Theater war von jeher an der Auseinandersetzung mit den Folgen der jahrhundertelangen Fremdherrschaft, Teilung des Landes und der Abarbeitung des Leids dieser Erfahrungen intensiv beteiligt. Im Sinne einer identitätsstiftenden Rolle gegen die nationale Unterdrückung agierte das polnische Theater verschiedene Widerstandsformen ästhetisch aus.

Die Nationaltheaterbewegung, die Polnische Romantik, aber auch die alternative (Studenten-)Theaterbewegung in sozialistischen Zeiten – all das waren Zeichen einer künstlerischen Widerstandsbewegung im Theater mit Betonung auf einen durchaus missionarischen und aufklärerischen Charakter, aber auch mit ästhetischen Erfindungen, die weltweit Alleinstellungsmerkmale besaßen. Mit der erneuten Erringung der Unabhängigkeit Polens nach 1989 hat die Erneuerung des polnischen Theaters auch an den Peripherien, jenseits der großen Kulturzentren, begonnen. Die „jungen Wilden“ haben den markanten Gesellschaftswechsel, den wilden Postwende-Kapitalismus und die komplexer gewordene Gesellschaft ins Visier genommen. Zunehmend spielen aber Fragen nach einer Neubetrachtung von Geschichte im Kontext des nach rechts gerückten Nationalstaates, nach einem heutigen Demokratieverständnis und nach der Rolle der polnischen Bürger*innen und einer aktiven Zivilgesellschaft eine große Rolle.

(Quelle Text: hellerau.org)