ProPapaGanda - inkl. 4-Gänge-Menü Tickets - Magdeburg, Kabarett "...nach Hengstmanns"

Event-Datum
Donnerstag, den 31. Dezember 2020
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Breiter Weg 37,
39104 Magdeburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: HengstmannBrüder GbR (Kontakt)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Azubis Arbeitslose, ALGII-Empfänger und Menschen mit Behinderung (Begleitperson frei sofern Merkzeichen "B" im Ausweis vorhanden), bitte die entsprechenden Nachweise am Einlass bereithalten.
Freikarten für Kinder bis 13 Jahre in Begleitung mindestens eines Erziehungsberechtigten.
Sonderpreise für Mieter der WoBau Magdeburg, Nachweis am Einlass mit der Wobau-Card (pro Wobau-Card nur eine rabattierte Eintrittskarte möglich)
Ticketpreise
ab 93,50 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: ProPapaganda - Hengstmanns
von und mit den Hengstmanns

Buch: Frank, Sebastian und Tobias Hengstman
Premiere: 12.03.2019 im Kabarett "...nach Hengstmanns"

Sucht man die Ruhe vor irgendwelchen Redereien hilft oft nur das Schweigen. Möchte man aber trotzdem reden, macht Schweigen keinen Sinn. Möchte man beim Reden aber auch gehört werden, muss man eben sprechen. Selbst wenn das Gegenüber mit dem man reden will, denkt: Der Sprechende sollte lieber schweigen. Wenn man aber alles verschweigt worüber man reden möchte, begibt man sich in einen seelischen Konflikt. Schweigen oder reden. Also doch reden! Wenn aber der nicht zuhören Wollende weiter schweigt, weil er nicht reden will, so muss man als Redender halt ein bisschen lauter werden. Der Redende muss dem Schweigenden seine Ansicht in seine Trommelfelle meißeln. Gut! Lautes Rufen ersetzt selten die inhaltlich relevante Botschaft des Rufens. Wenn aber der Schweigende die Botschaft trotzdem nicht hören will, muss der Redende eben noch lauter reden. Er muss es schaffen, dass das Ohropax zu einem Plazebo für den Schweigenden degeneriert. Denn nur wer laut ist, hat auch Recht. Und wer ganz laut ist, hat ganz viel Recht. Wenn das alles nichts mehr hilft, hilft nur der Superlativ des Rechtshabens und zwar die Propaganda! Die Propaganda ist letztendlich das Sprachrohr um eine Meinung in die Gehirne der nicht Sprechbereiten zu prügeln. Und genau darum geht es im 10. Programm der Hengstmannbrüder und ihrem „Alten“. Der „Alte“ will in diesen Kabarettprogramm den Söhnen erklären, das er mit Propaganda aufgewachsen ist und trotzdem immer noch bei Trost ist. Jedenfalls teilweise. Aber keine Panik! Die Brüder sind nach wie vor dem Alten „Pro“ eingestellt. Also „Pro Papa! Sie wissen nur noch nicht wo man das „Ganda“ her bekommt. Sie könnten es ja mal bei Amazon probieren.
Bild: Kabarett Hengstmanns

Das eine Paar war rot. Das andere Paar trug die Farbe blau. Sie waren im Durchschnitt 15 Zentimeter lang und gaben den kleinen Brüdern Sebastian und Tobias Hengstmann Sicherheit für ihre ersten Schritte ins Leben. Diese Schritte in ihren Lauflernschuhen machten die kleinen Burschen im Breiten Weg 37 bei der Anprobe im Magdeburger Schuhhaus „Hans Sachs“.

Dass sie 29 beziehungsweise 26 Jahre später an derselben Stelle im Magdeburger Nordabschnitt einmal ihre ersten Schritte auf der Bühne ihres eigenen Kabaretts gehen würden, ahnten 1979 noch 1982 weder die Jungs noch ihre Eltern. Denn dort, wo sie im Alter von knapp einem Jahr mit Mama ihre ersten Gehversuche unternahmen, schließt sich jetzt der Kreis. Hier befindet sich heute das neue politisch-satirische Kabarett Magdeburgs „... nach Hengstmanns“, das die „HengstmannBrüder “ gründeten. Gemeinsam stehen sie hier mit ihrem Vater, dem Kabarettisten Frank Hengstmann, auf dem Brett’l, das ihnen die Welt bedeutet. Mit dem Namen dieser Spielstätte wollen sie auch Großvater Erich Hengstmann ihre Reminiszenz erweisen, der das Kinderkabarett in der DDR begründete und den Kabarettvirus in die Familie pflanzte.

In ihrer Spielstätte „... nach Hengstmanns“ stehen sie hauptsächlich zu dritt mit ihrem Vater Frank Hengstmann auf der Bühne. Die Programme sind geprägt vom familiären Miteinander aber auch Gegeneinander, das natürlich nie ausbleibt. So sind Konflikte vorprogrammiert, die aufgrund unterschiedlicher Sozialisation, Bildungs - und Lebenswege nicht ausbleiben. Und das Ganze immer gepaart mit éinem scharfen Blick auf die aktuelle politische Situation, ein bisschen in Magdeburg, ein bisschen in Sachsen-Anhalt, aber auch ganz viel Deutschland und die Welt. und das auch immer mit Musik, natürlich selbst gespielt, an Gitarre, Kontrabass, Klavier und Schlagzeug.

Und mit dabei sind natürlich auch immer ihre Alter Ego Manni und Matze Fest, Malte und Opa Franz Branntwein ...