Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker Tickets - Ulm, Stadthaus

Event-Datum
Dienstag, den 09. Juli 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Münsterplatz 50,
89073 Ulm
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: NPG-Event (Kontakt)

Karten OHNE Vorverkaufsgebühren (Normal: 5 Euro; abomax 4 Euro) erhalten Sie ausschließlich bei der SÜDWEST PRESSE in Ulm, Ehingen und Blaubeuren.
Ticketpreise
ab 6,50 EUR und Ermäßigungen
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Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Bild: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker ist Wissenschaftler und Politiker

Lebenslauf:

Geboren in Zürich, 25. Juni 1939
Verheiratet seit 1969 mit Christine geb. Radtke, 5 Kinder
Abitur: Max-Planck-Gymnasium, Göttingen, 1958
Studienabschlüsse: Physikdiplom, Hamburg 1965, Dr. rer. nat. (Biologie) Freiburg 1969

Beruflicher Werdegang:

1969–1972: Wiss. Referent, Evang. Studiengemeinschaft, Heidelberg
1972–1975: Ordentl. Professor für Biologie, Universität Essen
1975–1980: Präsident der Universität/GH Kassel
1981–1984: Direktor am UNO Zentrum für Wiss. u. Technologie, New York
1984–1991: Direktor, Institut für Europ. Umweltpolitik, Bonn, London, Paris
1991–2000: Präsident des Wuppertal Instituts for Klima, Umwelt, Energie
1998–2005: MdB für Stuttgart 1, SPD
1999–2002: Vorsitzender der Enquete-Kommission Globalisierung
2002–2005: Vorsitzender des Umweltausschusses
2006–2008: Dean der Donald Bren School for Environmental Science and Management, University of California, Santa Barbara, USA
Seit 2008: Freiberuflich in Emmendingen tätig.
Bild: Stadthaus Ulm

Informationen über das Stadthaus in Ulm:
 
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken
 
(Text und Foto: stadthaus.ulm.de)