Professoren im Konzert - Als alle Knospen sprangen Tickets - Dresden, Hochschule für Musik - Konzertsaal

Event-Datum
Montag, den 27. Mai 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Wettiner Platz 13,
01067 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hochschule für Musik Dresden (Kontakt)

Inklusive Kombiticket für VVO Tarifzone Dresden. Ermäßigte Preise, falls nicht anders ausgewiesen, gelten für Schüler, Auszubildende, Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Rentner und Schwerbehinderte. Rollstuhlfahrer wenden sich bezüglich Tickets direkt an den Veranstalter. Bitte Ermäßigungsnachweis unaufgefordert am Einlass vorzeigen.
Ticketpreise
ab 8,00 EUR und Ermäßigungen
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Professoren im Konzert - Als alle Knospen sprangen

Bild: Professoren im Konzert - Als alle Knospen sprangen
Lieder und Chormusik von Fanny Hensel, Lili Boulanger und Silke Fraikin (UA)
Sopran: Anna Palimina, Mezzosopran: Britta Schwarz
Kammerchor Pesterwitz/Leitung: Anne Horenburg
Lesung: Susanne Prager
Klavier und Gesamtleitung: Christine Hesse

Ein Tag im Mai – vom „Morgenständchen“ bis zum „Nachtwanderer“: Frühlingsgedichte und Liebeslyrik gehören zum vielbesungenen Wonnemonat und haben von jeher zum Vertonen angeregt. Im Mittelpunkt dieses Programms im Konzertsaal der HfM Dresden stehen Vokalwerke dreier Komponistinnen des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger.
Aus dem reichen Vokalschaffen Fanny Hensels (1805-1847) – Enkelin des Philosophen Moses Mendelssohn und Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys – sind Sololieder, Duette und Chorwerke nach Texten von Eichendorff, Goethe, Heine u.a. zu erleben. Der Liederzyklus „Clairieres dans le ciel“ stammt aus der Feder der französischen Komponistin Lili Boulanger (1893-1918). Für ihre Komposition „Renouveau“ erhielt sie 1913 den Prix Lepaulle. Im gleichen Jahr gewann sie als erste Frau den Grand Prix de Rome. Daneben erklingen „Dämmerung“ und „Abends“ von Silke Fraikin (geb. 1967). Eigens für dieses Programm vertonte die Dresdner Komponistin einen Text von Selma Meerbaum-Eisinger (geb. 1924 in Czernowitz, Bukowina; gest. 1942 im Zwangsarbeitslager Michailowka in der Ukraine). Das von Autoren wie Heine, Rilke und Verlaine beeinflusste Werk der deutschsprachigen Dichterin zählt mittlerweile zur Weltliteratur. „Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so hell und so bedroht“ (Hilde Domin)
Foto: Kammerchor Pesterwitz (Foto: Sebastian Dänel)