Rechte Winkel, reine Quinten Tickets - Alfeld, UNESCO-Welterbe Fagus-Werk

Event-Datum
Samstag, den 28. September 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Hannoversche Straße 58,
31061 Alfeld
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Niedersächsische Sparkassenstiftung (Kontakt)

Ermäßigungen erhalten Auszubildende, Arbeitslose und Bundesfreiwilligendienstleistende, jeweils mit Ausweis.

Schwerbehinderte erhalten den ermäßigten Preis, die Begleitung von Behinderten mit B-Ausweis erhält eine Freikarte.

Für Inhaber der NDR Kultur-Karte gibt es eine Ermäßigung von 10% gegen Vorlage des Ausweises.

Sofern keine Freikarten gebucht werden können, bitte die Daten (Adresse, Tel., Konzertwunsch) an musiktage@gkw-fachvertrieb.de senden. Die Tickets werden direkt über den Veranstalter versandt.
Ticketpreise
von 25,00 EUR bis 38,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Niedersächsische Musiktage
„Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zum Handwerk zurück! Denn es gibt keine ‚Kunst von Beruf‘. Es gibt keinen Wesensunterschied zwischen dem Künstler und dem Handwerker. Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers.“ Walter Gropius war es, der dieses Credo 1919 in seinem Bauhaus-Manifest zur Gründung der völlig neuartigen Kunstschule formulierte. Zum hundertjährigen Bauhaus-Jubiläum hat das Delian Quartett ein beziehungsreiches Programm konzipiert. In der bedeutendsten Bauhaus-Stätte Niedersachsens macht es eine quasi synästhetische Einheit der Künste erlebbar. Ein eigenes Lehrfach der Schule bildete die Musik bekanntlich nicht, dennoch verfolgten die Bauhausangehörigen die aktuellen Entwicklungen – von Satie über Gershwin und Kurt Weill bis Schönberg – mit großem Interesse. Einen besonderen Bezugspunkt dabei bildete Johann Sebastian Bachs Meisterschaft des Kontrapunkts: Ideal einer Verschmelzung von Handwerk und Kunst, von traditioneller Ordnung und kühner Ästhetik. Maler wie Paul Klee und Lyonel Feininger ließen sich von der Kontrapunktik des Thomaskantors unmittelbar zu eigenen Bildgestaltungen anregen. In der zweiten Konzerthälfte ist die gefeierte Sopranistin Claudia Barainsky mit einigen der bekanntesten Kurt-Weill-Evergreens zu hören, darunter spätere Standards wie „September Song“ oder „I’m a stranger here myself“. In Dessau geboren, wo das Bauhaus seit 1925 seinen Sitz hatte, schuf Weill im amerikanischen Exil eine selten verführerische Synthese aus Kunstlied und Musical, Zartem und Rauem.