Remus Azoitei & Eduard Stan - Ausverkauft! Tickets - Kehl, Stadthalle Kehl - Zedernsaal

Event-Datum
Donnerstag, den 22. November 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Großherzog-Friedrich-Straße 19,
77694 Kehl
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Kehl - Kulturbüro (Kontakt)

Rollstuhlfahrerplatz mit Assistenz in Reihe 5 Platz 1, buchbar in Kehler Tourist-Information Tel.-Nr. 07851-88 1555.
Kehler Sozialpassinhaber und Schwerbehinderte mit einer Einstufung >80% erhalten 50% Ermäßigung. Sie können in der Tourist-Information Kehl nur gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises direkt buchen. Der Ausweis ist beim Einlass unaufgefordert vorzulegen.Toilette für Schwerbehinderte vorhanden
Ticketpreise
von 9,25 EUR bis 19,15 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Remus Azoitei (Violine) und Eduard Stan (Klavier)
20 Jahre Kammermusikalische Exzellenz als Duo.
Ein Rezital mit Bezug zur Heimat der beiden Künstler




"Heimatklänge"

Johannes Brahms, Sonate G-Dur, op. 78, ,,Regenlied"-Sonate
Maurice Ravel, Tzigane
Ciprian Porumbescu, Ballade
George Enescu, Sonate Nr. 3, a-moll, op. 25, ,,im volkstümlichen rumänischen Charakter"


Das Gespür für tiefe Emotionalität einerseits, zugleich eine faszinierende Virtuosität - diese Gegenpole charakterisieren das Spiel des Duos Remus Azoitei und Eduard Stan. Für die Virtuosität stehen Werke wie Ravels ,,Tzigane", ein Paradestück insbesondere für die Violine. Allerdings verlangt dieses mit allerlei klanglichen und spieltechnischen Effekten gespickte Stück extrem hohe Klasse. Die hat Remus Azoitei, Schüler des berühmten Itzak Perlman. Ravel schrieb die ,,Tzigane" für Geige und Luthéal, letzteres eine Mischung aus Klavier und Hackbrett. Da es von diesem Instrument weltweit nur noch ein einziges Exemplar gibt - es steht in einem Brüsseler Museum -, hören wir es hier begleitet vom Flügel. Ganz anders klingt die ,,Regenlied"-Sonate von Brahms, ein Werk voller Innigkeit und heiter-melancholischer Herbststimmung - wie geschaffen für einen Novemberabend.
Ein Komponist fehlt in keinem Programm von Azoitei und Stan: George Enescu. Das Duo hat sich der Verbreitung der Werke ihres Landsmanns verpflichtet - eine sehr lohnende Aufgabe. Dass Enescu glutvolle, aus der rumänischen Folklore schöpfende Werke zu schreiben vermochte, davon zeugt seine Sonate Numero 3, tänzerisch, schwung- und stimmungsvoll. Es ist bis heute Enescus bekannteste Komposition. Mehr musikalischer Charme geht nicht.